Ginter fordert Verzicht auf „Ich-AG’s“ bei WM

Matthias Ginter hat an seine Kollegen in der Nationalmannschaft appelliert, bei der WM in Russland persönliche Interessen in den Hintergrund zu stellen. Ob Ginter wie 2014 zum Team gehört, entscheidet sich am Dienstag.

„Wenn jeder seine eigene Ich-AG gründet, werden wir nicht erfolgreich sein“, sagte der Abwehrspieler von Borussia Mönchengladbach. Er gehe davon aus, dass „alle 23 Spieler alles dem Teamgedanken unterordnen“ werden. Das sei „die einzige Möglichkeit, erfolgreich zu sein.“ In der abgelaufenen Spielzeit absolvierte Ginter 37 Pflichtspiele für Gladbach, erzielte dabei fünf Treffer und bereitete zudem zwei Tore seiner Mitspieler vor. Vertraglich ist der 24-Jährige, dessen Marktwert auf knapp 25 Millionen Euro geschätzt wird, noch bis zum 30. Juni 2021 gebunden.

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Zusätzliche Motivation für das Turnier erhält Ginter am kommenden Wochenende, wenn er seine Lebensgefährtin Christina in Freiburg heiratet. „Das ist auch nicht verkehrt. Da sehe ich alle Familien und Freunde nochmal“, sagte Ginter. „Ich hoffe natürlich, dass ich dabei bin. Eine WM ist das Größte für einen Fußballer.“

(cbe/sid)