Gisdol will gegen Wolfsburg den nächsten Heimsieg

Der Hamburger SV empfängt am Samstag (15.30 Uhr) den VfL Wolfsburg. Nach zuletzt zwei Heimsiegen in Folge wollen die Norddeutschen gegen die „Wölfe“ nachlegen und den nächsten Erfolg einfahren.

„Wir wollen drei Punkte“, gab sich Trainer Markus Gisdol auf der Pressekonferenz am Donnerstag selbstbewusst. Der HSV wolle „ein gutes Spiel abliefern“. „Dazu gehört auch eine gute Defensive. Man analysiert ja immer den Gegner. Und es kann sein, dass einige gegen uns einen langen Ball bevorzugen, um unser Pressing zu umgehen, weil wir das richtig gut machen. Manchmal verändert man seine Idee ein bisschen hinsichtlich des Gegners, wir wollen aber unser Spiel durchbringen“, stellte der Hamburger Coach die Marschroute für Samstag dar. Das Aufeinandertreffen mit den „Wölfen“ werde „eine Hürde“ werden, erklärte Gisdol. „Wir sind aber zuversichtlich, mit einer beherzten Leistung die drei Punkte hierzubehalten.“

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Für einen Erfolg kann Gisdol voraussichtlich wieder auf Albin Ekdal und Lewis Holtby zurückgreifen. Sie „sind in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, zunächst dosiert, dann mehr. Es sieht danach aus, dass sie beide eine Option sind“, sagte der Trainer. Tatsuya Itō und Douglas Santos sind noch fraglich. Beide „hatten Erkältungssymptome. Manchmal entwickelt sich das schlimmer, manchmal ist es schnell wieder weg. Da müssen wir abwarten. Bei beiden sehen wir heute Abend nach dem Training klarer“, gab Gisdol zu Protokoll.

Übungsleiter mit Entwicklung zufrieden

Neben der Partie gegen Wolfsburg blickte der 48-Jährige auch auf die vergangenen Wochen zurück: „Wenn man es seit dem Stuttgart-Spiel betrachtet, haben wir eine gute Entwicklung genommen. Die Heimspiele gegen den VfB und die TSG waren erfolgreich, auch auf Schalke haben wir gut gespielt.“ Gegen Freiburg sei es laut Gisdol „fußballerisch nicht so gut“ gewesen, „dafür haben wir aber einen Punkt geholt“. „Das Ganze gibt uns Sicherheit, dass wir stabil werden“, meinte der Trainer.