Gladbach in Stuttgart erneut mit Sippel im Tor

Am Sonntag (15.30 Uhr) tritt Borussia Mönchengladbach beim aktuell auf Platz 14 liegenden VfB Stuttgart an. Für Torhüter Yann Sommer kommt das Spiel zu früh, er wird erneut von Tobias Sippel vertreten. Ob Raffael nach überstandener Wadenverhärtung wieder mitwirken kann, entscheidet sich erst kurzfristig.

Wie Trainer Dieter Hecking am Freitag bekannt gab, muss die Borussia verletzungsbedingt auf Sommer, Oscar Wendt, Ibrahima Traoré, Fabian Johnson, Tobias Strobl, László Bénes, Julio Villalba und Mamadou Doucouré verzichten. Ob Spielmacher Raffael wieder zum Einsatz kommen kann, ist noch unklar. „Wir haben bis dahin noch zwei Trainingstage, diese müssen wir erst abwarten“, kommentierte Hecking die Einsatzchancen des Brasilianers.

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Dass die „Fohlen“ im Schwabenland erneut auf Stammtorhüter Sommer verzichten müssen, bereitet Hecking dagegen keine Kopfschmerzen. „Dass wir auf der Torwartposition das geringste Problem haben, wusste ich vom ersten Tag. Tobi hat es gegen Leipzig sehr gut gemacht. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass er in einer guten Verfassung ist und wir uns voll auf ihn verlassen können“, erklärte der 53-Jährige.

Analyse mit Hindernissen

Angesprochen auf die aktuell unzureichende Chancenverwertung nahm der Borussen-Trainer seine Offensivspieler in die Pflicht, „ihre jeweilige Durststrecke zu beenden“. Wichtig sei es jedoch, „weiter die Ruhe zu behalten. […] Die Mannschaft will immer und ich hoffe, dass sie sich am Sonntag wieder das nötige Glück erarbeiten wird“, zeigte sich Hecking zuversichtlich. In den vergangenen zwei Partien war Gladbach ohne Torerfolg geblieben und hatte dabei mehrere gute Möglichkeiten vergeben.

Der kommende Gegner ist nach dem Trainerwechsel schwer einzuschätzen. „Wenn man nur ein Spiel unter Tayfun Korkut zur Analyse heranziehen kann, ist es nicht ganz einfach. Aber man weiß, dass seine Mannschaften meist sehr gut organisiert gegen den Ball sind und versuchen, aus einem stabilen Grundgerüst Fußball zu spielen. Wahrscheinlich wird der VfB in einem 4-2-3-1- oder 4-4-2-System antreten“, vermutete Trainer Hecking. Außerdem hob er die große Erfahrung vieler VfB-Akteure wie Ron-Robert Zieler, Andreas Beck, Christian Gentner, Mario Gómez oder Holger Badstuber positiv hervor.