Gladbacher Lazarett verkleinert sich weiter

20 Feldspieler füllten am Mittwoch den Trainingsplatz in Mönchengladbach – für die vom Verletzungspech verfolgten „Fohlen“ ein Ausnahmezustand. Vincenzo Grifo, Denis Zakaria und Tony Jantschke nahmen das Mannschaftstraining wieder auf.

Vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC am Samstag (15.30 Uhr) wird die Auswahl für Borussia-Coach Dieter Hecking wieder größer. Bereits vor dem 0:0-Remis beim 1. FSV Mainz 05 kehrten Ibrahima Traoré, Jannik Vestergaard und Christoph Kramer zurück, am Mittwoch mischten auch Grifo, Zakaria und Jantschke wieder voll mit. „Das ist sehr erfreulich, sollte aber eigentlich der Normalzustand sein“, meinte Co-Trainer Dirk Bremser, der in Abwesenheit von Chefcoach Hecking das Training leitete. Abwehrspieler Jantschke hatte das Spiel in Mainz wegen eines grippalen Infekts verpasst, Zakaria stand nach auskuriertem Muskelfaserriss zwar schon wieder im Kader, ein Einsatz kam aber noch zu früh.

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Grifo hatte sich vor einigen Wochen eine Kreuzbanddehnung zugezogen. „Es war zum Glück nicht sehr schmerzhaft, daher lief der Heilungsprozess recht gut. Ich hoffe, dass ich der Mannschaft jetzt in den letzten sechs Spielen wieder helfen kann“, meinte der Mittelfeldakteur. An seinem Comeback arbeitete Reece Oxford, der individuell trainierte. Aktuell fehlen der zuletzt oft personell gebeutelten Borussia damit lediglich Raúl Bobadilla (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Mamadou Doucouré (Muskelteilriss im Oberschenkel) und Julio Villalba (Muskelbündelriss). „Wir hoffen, dass ab sofort alle Spieler unverletzt bleiben und uns damit im Saison-Endspurt wieder deutlich mehr Alternativen zur Verfügung stehen“, blickte Bremser optimistisch auf die kommenden Wochen.