Gladbachs Rückkehrer erfreuen Hecking

Borussia Mönchengladbach erwartet Hertha BSC am Samstag (15.30 Uhr) zum Heimspiel im Borussia-Park. Trainer Dieter Hecking freute sich im Vorfeld vor allem über einen vollen Trainingsplatz und hat sich bereits einen Plan für das Duell gegen den Klub aus der Hauptstadt zurechtgelegt.

„Hertha BSC hat ihren Spielstil ein bisschen verändert“, erklärte der 53-Jährige auf der Pressekonferenz am Freitag. „Sie sind sehr diszipliniert und bekommen sehr wenige Gegentore, wenngleich sie auch nicht viele Tore schießen.“ Hecking hatte aber schon eine Idee, wie der Kompaktheit der Hertha beizukommen ist. „Wir brauchen Eins-gegen-eins-Spieler auf dem Platz und ein gutes Kombinationsspiel, vielleicht auch Geduld, um die Lösungen zu finden“, gab er den Matchplan bekannt. Nach vier sieglosen Spielen in Folge (drei Unentschieden, eine Niederlage) kommt es für Hecking darauf an, „mal wieder ein Spiel zu gewinnen“. „Darauf legen wir das Hauptaugenmerk – unabhängig davon, was das dann für Auswirkungen auf die Tabelle hat“, wollte er der engen Tabellenkonstellation zwischen den beiden Teams nicht zu viel Wert beimessen.

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Angesprochen auf seine Zukunft, hielt sich der Gladbach-Coach weitestgehend bedeckt. „Ich habe Vertrag bis 2019. Vertragsgespräche zu führen, halte ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch gar nicht für notwendig. Ich stehe mit Max Eberl im engen Austausch, aber momentan stehen andere Themen im Vordergrund“, betonte Hecking.

„Froh, dass sich unsere Personallage entspannt“

Ein Thema, das die letzten Wochen bestimmte, war die lange Verletztenliste der „Fohlen“. Raúl Bobadilla, Mamadou Doucouré, Fabian Johnson, Reece Oxford und Julio Villalba fallen auch weiterhin verletzungsbedingt aus. Dafür kehrten unter der Woche aber Tony Jantschke, Vincenzo Grifo und Denis Zakaria ins Mannschaftstraining zurück. Das Lazarett lichtet sich also bei der Borussia. „Dass wir gestern mal wieder im 11-gegen-11 trainieren konnten, war natürlich sehr schön“, sagte Hecking. „Ich bin sehr froh, dass sich unsere Personallage entspannt.“