Götze fühlt sich kritischer beurteilt

Mario Götze hofft trotz seiner Nichtnominierung für die vergangenen Länderspiele weiter auf eine Teilnahme an der WM-Endrunde in Russland. Generell fühle er sich kritischer beurteilt als viele andere Spieler.

„Daran habe ich mich auch irgendwie gewöhnt. Trotzdem ist es nicht schön zu lesen“, betonte der 63-malige Nationalspieler in einem Interview mit der Bild-Zeitung. „Jeder, der mal eine WM gewonnen und 70 Länderspiele hat, will wieder dabei sein. Ich bin mir sicher, dass ich mit meinen Qualitäten der Mannschaft helfen kann, den Titel erneut zu gewinnen.“ Bundestrainer Joachim Löw hatte zuletzt gegen Spanien und Brasilien auf den Siegtorschützen des WM-Finals 2014 verzichtet und erklärt, Götze müsse seine Leistung in den kommenden Wochen verbessern.

- Anzeige -

„Ich weiß, dass die kommenden fünf Spiele sehr wichtig für mich sind, aber sie sind nicht alleine ausschlaggebend dafür, ob ich mit nach Russland fahre oder nicht“, sagte Götze mit Blick auf den Bundesliga-Endspurt. „Der Bundestrainer kennt mich seit vielen Jahren und weiß, welche Qualitäten ich habe.“ Am 15. Mai erfolgt die Nominierung des vorläufigen deutschen WM-Kaders.

(sid)