Gómez bleibt definitiv, Badstuber eher nicht

Der VfB Stuttgart hat am Montag eine Reihe von Personalentscheidungen bekanntgegeben. Neben fünf Neuzugängen wurden zwei Verlängerungen und ein Sponsorendeal verkündet. Außerdem sagte Sportvorstand Michael Reschke, dass Mario Gómez in jedem Fall bleibt und Holger Badstubers Zukunft weiterhin offen ist.

„Mit diesem Paket wachsen die Bäume nicht in den Himmel, aber damit kommen wir dem Ziel näher, uns stabil zu entwickeln. Es geht um Stabilität, nicht um irgendwelche Phantasialand-Ziele“, sagte Reschke, der eine „brutale Herausforderung“ in der zweiten Saison nach der Bundesliga-Rückkehr erwartet und die Arbeit von Trainer Tayfun Korkut als „außergewöhnlich“ rühmte. Auf Badstubers Dienste wird der VfB eher verzichten müssen, Reschke bezifferte die Chance auf einen Verbleib mit weniger als 50 Prozent, weil der Verteidiger in der Champions League spielen möchte. Es gebe „etliche Interessenten, aber unsere Tür ist für ihn offen“, erklärte Reschke.

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Gómez habe der VfB nicht etwa eine Ausstiegsklausel abgekauft, sondern der Nationalspieler wolle „nirgendwo anders spielen, alle sind super glücklich und zufrieden“, sagte Reschke. Überdies erwähnte er, dass keiner der derzeit neun verliehenen Spieler zum VfB zurückkehren werde. Von den vier vom VfB ausgeliehenen Profis könnten zwei erneut in Stuttgart landen, Jacob Bruun Larsen (Borussia Dortmund) und der seit 13 Monaten verletzte Carlos Mané (Sporting Lissabon). Der Japaner Takuma Asano (FC Arsenal) und Dženis Burnić (Borussia Dortmund) gehen in jedem Fall zurück zu ihren Stammklubs.

VfB hat „noch zwei, drei Wünsche“

Reschke sprach von einem „Zwischenstand“ bei der Planung des neuen Kaders. Der VfB habe „noch zwei, drei Wünsche, könnte aber schon jetzt in die Bundesliga starten“. Der 60-Jährige kündigte „interessante Lösungen“ an und erwähnte „sehr erfreuliche Gespräche mit großen europäischen Klub“ außerhalb Deutschlands. Sollte der FC Bayern am Samstag DFB-Pokalsieger werden, würde der VfB als Tabellensiebter in der Qualifikation zur Europa League starten. Für diesen Fall würde Reschke „maximal ein, zwei Spieler mehr“ verpflichten. Es genügten „20 Feldspieler, die Bundesliga und international spielen können“, dies sei „risikobehaftet, aber die Alternative wären Abstriche in der Qualität“, betonte Reschke.

(sid)