Goretzka: „Ein erreichtes Ziel bedeutet auch Stagnation“

Foto: Christof Stache/AFP/Getty Images

Nationalspieler Leon Goretzka ist am Donnerstag offiziell in sein wohl größtes Abenteuer gestartet. Bei seiner Vorstellung als neuer Spieler des FC Bayern München sprach der 23-jährige Mittelfeldspieler vor allem über die Zukunft.

Über das historische WM-Aus mit der deutschen Nationalmannschaft in Russland oder die Debatte um den inzwischen zurückgetretenen Nationalspieler Mesut Özil wollte der Ex-Schalker kaum oder gar nicht sprechen. Stattdessen fokussierte er sich auf seine neue Aufgabe beim FC Bayern, die er mit gesundem Selbstvertrauen angeht. Goretzka, der einen Vertrag bis 2022 unterschrieben hat, sieht vor allem seine Flexibilität als Fähigkeit, die ihn auszeichnet. Sobald die Leistung auf dem Platz stimme, wolle er auch in eine Führungsrolle beim FC Bayern hineinwachsen. Letztendlich entscheide aber ohnehin der Trainer, „wo er mit mir rechnet“, betonte Goretzka.

- Anzeige -

Ein Wechsel zum FC Bayern habe schon immer in seinem Karriereplan gestanden, sagte der Nationalspieler. „Es war ein Weg, der ein Stück weit vorgezeichnet war. Deswegen bin ich froh, jetzt hier zu sein. Ich sehe den Wechsel zum FC Bayern aber nicht als erreichtes Ziel, denn ein erreichtes Ziel bedeutet auch Stagnation“, meinte er. Bei der Integration in die Mannschaft helfe vor allem das Trio bestehend aus Niklas Süle, Joshua Kimmich und Serge Gnabry (alle Jahrgang 1995). Aber auch auf die Zusammenarbeit mit dem restlichen Kader freue er sich. „Es liegt an einem selbst, wie viele Einsatzzeiten du letztlich bekommst“, betonte er. Sportdirektor Hasan Salihamidžić lobte Goretzka als „Top-Charakter“ und fügte an: „Er ist ein richtig guter Fußballer. Er ist dynamisch, schnell und technisch stark, er hat Qualitäten, die unsere Mannschaft weiterbringen.“