Gregoritsch meldet sich furios zurück

Von wegen Krise: Mit einem 3:1-Sieg gegen Hannover 96 hat sich der FC Augsburg dem Thema Abstieg vergangenen Samstag wohl entledigt. Ein Schlüsselfaktor war dabei Doppeltorschütze Michael Gregoritsch, dem wie seinem Klub ein Befreiungsschlag gelang.

Nach zwölf direkten Torbeteiligungen in der Hinrunde lief es für Gregoritsch nach der Winterpause weniger gut. Einzig beim 3:0 gegen Eintracht Frankfurt trug sich der 23-jährige Österreicher vor dem letzten Spieltag in die Torschützenliste ein. In Abwesenheit von Alfreð Finnbogason (Wadenverletzung) lastete mehr Verantwortung auf dem schussgewaltigen Linksfuß, doch er tat sich schwer, als vorderste Spitze für Torgefahr zu sorgen. Gleichzeitig ließen auch die Leistungen des FCA nach: vier sieglose Spiele in Folge sorgten zwischenzeitlich für ein paar Sorgenfalten im Camp der Fuggerstädter. Mit dem Erfolg am Samstag dürften sich diese aber geglättet haben, denn das Ziel Klassenerhalt ist zum Greifen nah.

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Gregoritsch stellte nach dem Sieg gegen die Niedersachsen die Mannschaftsleistung heraus. „Wir sind überglücklich. Wir haben uns vor allem vor der Pause viele Chancen erspielt“, lobte er. Doch ein ehrgeiziger Stürmer wie der ÖFB-Nationalspieler misst sich natürlich auch an Toren. Ein wenig persönliche Genugtuung dürfte er nach seinem Doppelpack also schon empfunden haben.

Mit Gregoritschs Toren in die Europa League?

Man darf gespannt sein, ob Gregoritsch nach dem Befreiungsschlag vom Samstag zu einem Endspurt ansetzt. Findet der Ex-Hamburger in den letzten Wochen der Saison zur Form des vergangenen Jahres zurück, könnte der FCA sogar nochmal in Richtung Europa schielen. Zunächst gilt es allerdings, die 40-Punkte-Marke zu knacken. Das Restprogramm der Schwaben ist durchschnittlich: Mit Bayern München und Schalke 04 kommen noch zwei Hochkaräter in die WWK Arena, dazu steht ein schweres Auswärtsspiel in Leverkusen an. Alle weiteren Gegner stehen jedoch aktuell in der unteren Tabellenhälfte.