„Griffig, giftig, aggressiv“: Breitenreiter warnt vor Freiburg

Im Heimspiel gegen den SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr) will Hannover 96 nach drei sieglosen Partien mal wieder dreifach punkten. Trainer André Breitenreiter warnt vor den formstarken Gästen und freut sich zugleich über das angekündigte vorläufige Ende des Stimmungsboykotts.

Vor der Saison hätten Außenstehende in der Partie zwischen Hannover und Freiburg einen Abstiegskracher vermutet – am 22. Spieltag finden sich beide nach einer bislang erstaunlich stabilen Spielzeit im gesicherten Mittelfeld wieder. 96 gestaltete die beiden vergangenen Partien aber eher unglücklich. Einer bitteren 0:1-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg folgte ein 1:1-Remis beim Hamburger SV inklusive spätem Ausgleich. „Wir müssen – anders als in manchem Spiel in der Vergangenheit – bis zur letzten Minute höchst konzentriert sein. Wir machen Fehler und die gehören auch dazu, aber wir dürfen keine Fehler aus Nachlässigkeiten oder Leichtsinn machen“, forderte Breitenreiter.

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Besonders gegen die formstarken Gäste aus dem Breisgau sollte man sich nur wenige Fehltritte erlauben. Der Hannoveraner Übungsleiter, der personell erneut aus dem Vollen schöpfen kann, blickte mit großem Respekt in den Süden. „Jeder, der am Samstag ins Stadion kommt und glaubt, dass das ein Selbstgänger wird, hat das überhaupt gar nicht verstanden. Es wird ein Spiel, in dem wir unheimlich geduldig sein müssen“, meinte er und warnte vor den Freiburgern: „Sie sind griffig, giftig, aggressiv und schalten schnell um. Sie machen es jedem Gegner schwer und sind unheimlich schwer zu bespielen.“

Breitenreiter und Heldt freut Boykott-Pause

Zum ersten Mal in dieser Saison können sich die Niedersachsen auf einen echten Heimvorteil freuen. Die aktive Fanszene des Klubs hatte am Dienstagabend entschieden, den seit Saisonbeginn laufenden Stimmungsboykott für mindestens drei Spiele ruhen zu lassen. „Wir freuen uns auf die Unterstützung“, meinte Breitenreiter. Sportdirektor Horst Heldt ergänzte: „In den vergangenen Wochen haben sich Leute in verschiedenen Bereichen des Stadions bemüht, Stimmung zu machen, sind aber nicht immer durchgekommen. Von daher freuen wir uns, dass angekündigt wurde, dass alle uns nun unterstützen wollen.“