Grünes Licht für Keïta und Sabitzer

Ralph Hasenhüttl kann gegen Hannover 96 am Samstag (15.30 Uhr) auf die zuletzt angeschlagenen Leistungsträger Naby Keïta und Marcel Sabitzer zurückgreifen. Der RB-Coach warnt vor dem kriselnden Gegner.

Keïta (nach Erkältung) und Sabitzer (nach Bänderriss) trainierten am Donnerstag wieder voll mit der Mannschaft. Für das Gastspiel in Hannover am Samstag ist das Duo einsatzbereit. Besonders Keïta, der beim 2:1-Sieg gegen Rekordmeister FC Bayern München vor zwei Wochen herausragte und mit einem Tor und einer Vorlage glänzte, ist als Dreh- und Angelpunkt aktuell kaum zu ersetzen bei den „Roten Bullen“. Bis auf Stefan Ilsanker, der sich eine Zerrung zuzog und wohl ausfällt, sind auch die Nationalspieler unversehrt wieder in Leipzig angekommen. „Einige sind nach ihren längeren Rückreisen noch ein wenig müde und haben heute noch individuell trainiert. Wir werden sehen, wie sie sich in den kommenden Tagen fühlen und danach den Kader für die Partie gegen Hannover zusammenstellen“, meinte Hasenhüttl.

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Dass die Niedersachsen zuletzt schwächelten und vier Niederlagen in Folge kassierten, lässt beim Leipziger Übungsleiter eher die Alarmglocken schrillen, als dass er darin einen Vorteil für sein Team sieht. „Wir haben gesehen, dass wir in der Vergangenheit gegen Mannschaften aus den unteren Tabellenregionen nicht gut ausgesehen haben. Für uns muss es nun darum gehen, auch solche Spiele wieder auf unsere Seite zu ziehen“, forderte der Österreicher. Der Tabellensechste schielt in der Tabelle nach oben. Die Qualifikation für die Königsklasse bleibt ein Ziel. „Es wird bis zum Schluss hinter den Bayern sehr eng zugehen. Es stehen viele gute Mannschaften mit oben drin und wollen die Plätze für die Champions League-Teilnahme erreichen“, meinte Hasenhüttl.