Hannover: Haraguchi kommt aus Berlin

Hannover 96 ist bereits fleißig auf dem Transfermarkt unterwegs und versucht, sich für die bevorstehende zweite Bundesliga-Saison nach dem Aufstieg zu rüsten. Genki Haraguchi verstärkt wohl die Offensive der 96er.

Wie der Kicker berichtet, soll der Transfer des Herthaners nach Hannover in trockenen Tüchern sein. Eine offizielle Bestätigung seitens der Vereine steht allerdings noch aus. Der Japaner soll bereits einen Vertrag bis 2021 unterschrieben haben und vier Millionen Euro Ablöse kosten. Der Nationalspieler wird mit der japanischen Auswahl an der kommenden Weltmeisterschaft in Russland teilnehmen. Die Niedersachsen können offensive Neuzugänge dringend gebrauchen: Mit Felix Klaus, Martin Harnik, Charlison Benschop und Kenan Karaman verlassen vier Offensivspieler den Klub im Sommer. Niclas Füllkrüg könnte denselben Weg gehen. Der Top-Torjäger der vergangenen Saison wird von Borussia Mönchengladbach umworben. Die „Fohlen“ sollen im zweiten Anlauf 13 Millionen Euro für den Stürmer geboten haben, 96 habe abgelehnt.

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Auf der Suche nach weiteren Verpflichtungen für die Offensive sollen die Hannoveraner auch an zwei Hamburger Absteigern interessiert sein: Nicolai Müller und Bobby Wood sind angeblich in den Fokus der 96er geraten. Während Müllers Vertrag beim HSV im Sommer ausläuft, ist Wood noch bis 2021 an die Norddeutschen gebunden. Auch Aues Pascal Köpke und Gladbachs Vincenzo Grifo waren ein Thema in Hannover. Köpke allerdings unterschrieb bei Hertha BSC, Grifo liebäugelt wohl eher mit einem Wechsel zur TSG 1899 Hoffenheim.

Hübers verlängert bis 2021

Nicht nur in der Abteilung Attacke tut sich etwas bei den Niedersachsen: Mit Timo Hübers bindet 96 einen Innenverteidiger langfristig an den Verein. Hübers verlängert seinen Vertrag vorzeitig bis 2021, sein alter Kontrakt hätte im Sommer 2019 geendet. Der 21-Jährige hatte im Saisonfinale der abgelaufenen Spielzeit sein Bundesliga-Debüt gefeiert und die letzten fünf Partien jeweils über 90 Minuten bestritten. „Timo ist in der vergangenen Bundesliga-Saison in den letzten Spielen ins kalte Wasser geworfen worden und hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass in Zukunft mit ihm zu rechnen ist. Wir freuen uns sehr, dass er diese Zukunft auch in den kommenden Jahren in Hannover sieht“, sagte Sportdirektor Horst Heldt.