Hasenhüttl: „Brauchen uns vor keinem zu verstecken“

Zittern bis zum Schluss musste RB Leipzig, am Ende aber stand ein 1:1 gegen Zenit – und damit der Einzug ins Viertelfinale der Europa League. Unzufrieden mit der Chancenverwertung zeigte sich Ralph Hasenhüttl.

„Wir sind sehr stolz, dass wir es geschafft haben, ins Viertelfinale einzuziehen“, sagte der RB-Coach zwar. Dabei war Hasenhüttl aber bewusst, dass sein Team viel früher hätte die Entscheidung erzwingen müssen. Nach dem Führungstreffer Jean-Kévin Augustins und dem Ausgleich Sebastián Driussis nämlich hatte RB zahlreiche Möglichkeiten, das Weiterkommen vorzeitig einzutüten. Werner & Co. allerdings vergaben Chance um Chance. „Das darf uns in so einem Spiel nicht passieren“, ärgerte sich Hasenhüttl über die Fahrlässigkeit vor dem Tor. „Bei uns gibt es Spannung immer inklusive, mehr als erträglich.“

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Grundsätzlich aber zeigte sich der Österreicher mit dem Auftritt seines Teams zufrieden. RB schließlich hatte sich in Hin- und Rückspiel mutig und dominant gezeigt. „Das ist unser Ansatz und den werden wir auch weiterhin verfolgen“, erklärte Hasenhüttl. Dass mit dem FC Arsenal und Atlético Madrid einige Hochkaräter bei der Auslosung am Freitagmittag drohen, schreckt den 50-Jährigen nicht: „Wir warten die Auslosung ab und hoffen auf ein attraktives Los. Wir brauchen uns vor keinem zu verstecken – das haben wir gezeigt.“