Hasenhüttl erwartet ein „heißes Rückspiel“

Zum Wunschergebnis fehlten RB Leipzig am Donnerstag ein paar Minuten, dennoch zeigten sich die Sachsen nach dem 2:1 gegen Zenit St. Petersburg zufrieden. Der Gefahr im Rückspiel sind sie sich bewusst.

„Wir sind fünf Minuten am Traumergebnis vorbeigeschrammt“, analysierte Ralph Hasenhüttl. Seine Mannschaft nämlich stand angesichts einer 2:0-Führung bereits mit einem Bein im Viertelfinale, ehe Domenico Criscito kurz vor Schluss doch noch für Zenit traf. „Dennoch muss ich meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment machen. Insgesamt haben wir den Gegner über 90 Minuten beherrscht“, lobte der RB-Trainer. Nach dem Heim-Gegentor erwartet er nun „ein heißes Rückspiel“, in dem die Chancen „50:50“ stehen würden.

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„Natürlich schmerzt der Gegentreffer“, musste auch Timo Werner einräumen, der nach dem Führungstreffer Brumas das zweite Tor nachgelegt hatte. Der Auftritt aber mache Mut fürs Rückspiel: „Wenn wir auswärts so auftreten wie heute, muss uns Zenit erst einmal schlagen – zumal auch wir immer für ein Tor gut sind“, sagte der 22-jährige Angreifer.