Hasenhüttl wollte Lookman eigentlich auswechseln

Ein später Treffer von Last-Minute-Neuzugang Ademola Lookman bescherte RB Leipzig am Samstagabend drei Punkte im Topspiel des 21. Spieltags gegen Borussia Mönchengladbach (1:0). Trainer Ralph Hasenhüttl wollte den Engländer aber eigentlich vorzeitig wieder runternehmen.

„Ich habe ihm gesagt, dass er Glück gehabt hat, dass er zum Zeitpunkt des Tores noch auf dem Platz war“, verriet der Österreicher nach dem Spiel am Sky-Mikrofon. „Er ist nur gerutscht mit seinen Schuhen. Aber es waren die Einzigen, die er mitgebracht hat aus England. Er wollte sie auch nicht ausziehen, und deswegen hat er Glück, dass ich ihn nicht gleich wieder ausgewechselt habe – und auch ich hatte Glück, dass ich ihn nicht ausgewechselt habe.“ Lookman, der erst zehn Minuten vor seinem Tor eingewechselt worden war, dankte es Hasenhüttl mit dem entscheidenen Treffer wenige Minuten vor dem Ende, als er mit Elan in den Strafraum eindrang und Sommer-Vertreter Tobias Sippel bei seinem Abschluss keine Chance ließ.

- Anzeige -

Der Erfolg sei für den weiteren Saisonverlauf „ganz, ganz wichtig“, betonte Hasenhüttl und fügte an: „Wir sind froh, dass wir mal wieder auswärts gewonnen haben. Es wird ein enges Rennen bis zum Schluss. Das gibt uns Selbstvertrauen, weil wir zu Null spielen. Das ist für die Köpfe wichtig. Wir haben Standards verteidigt und aus dem Spiel wenig zugelassen. Unter dem Strich war es nicht ganz unverdient, dass wir gewonnen haben.“ Kevin Kampl geht ebenfalls davon aus, dass der Sieg der Mannschaft Auftrieb geben wird. „Definitiv“ glaube er an eine erneute Teilnahme an der Champions League im kommenden Jahr.