Hazard: „Für den Moment bin ich da“

Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

Gladbachs Thorgan Hazard kehrte am Montag aus seinem WM-Urlaub zurück und ist aufgrund der Verletzung von Flügelspieler Ibrahima Traoré direkt wieder gefordert. Dabei ist immer noch nicht final geklärt, ob der Belgier in der kommenden Saison überhaupt für die Borussia aufläuft.

„Er wird bleiben, ich gehe ganz fest davon aus“, wird Trainer Dieter Hecking von der Rheinischen Post zitiert. Der Übungsleiter ließ allerdings sowohl dem Verein als auch Hazard ein Hintertürchen offen: „Es gibt kein Angebot für ihn, auch kein unmoralisches. Max Eberl hat sich sehr klar positioniert. Wenn noch ein Angebot reinkommt, muss es schon sehr außergewöhnlich sein für Borussia Mönchengladbach.“ Der Linksaußen selbst wollte sich ebenfalls nicht abschließend festlegen. „Du weißt im Fußball bis zur letzten Sekunde nicht, was passiert. Für den Moment bin ich da und bleibe bei Borussia“, meinte Hazard.

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Angesichts der Verletztenmisere würde ein Verbleib des Flügelstürmers dem Klub gut tun. Nach dem Muskelfaserriss von Traoré (Lattenkreuz berichtete) aus dem Testspiel gegen den FC Southampton (3:0) zählt das Gladbacher Lazarett schon vor dem Saisonstart ganze sieben Profis. Coach Hecking bleibt dennoch positiv. „Mir wird das zu hoch gehangen. Verletzungen gehören dazu“, relativierte der 53-Jährige. „Ich bin froh, dass wir diesen sehr guten Kader haben, so dass wir die Ausfälle auffangen können. Bislang sind es keine Verletzungen, die uns ein halbes Jahr in Unruhe versetzen werden. Alle sind von der Ausfallzeit her überschaubar.“

Simakala wechselt nach Kerkrade

Während Hazards Zukunft ungewiss ist, steht ein weiterer Abgang fest: Ba-Muaka Simakala verlässt die Borussia und schließt sich Roda JC Kerkrade an. Der 21-Jährige unterzeichnete einen Vertrag bis 2020 beim niederländischen Erstligisten. Simakala war 2011 von Alemannia Aachen in die Gladbacher Jugend gewechselt. Für die U23 des VfL absolvierte er 51 Partien, dabei gelangen ihm 14 Treffer. Im Januar 2017 feierte er sein Bundesliga-Debüt, konnte sich in der Folge allerdings nicht im Profikader etablieren.