Hecking hat wieder mehr Auswahl

Die Verletzungsmisere bei Borussia Mönchengladbach zieht sich durch die gesamte Saison. Vor dem Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05 am Sonntag (18 Uhr) hat sich die Personallage bei den „Fohlen“ etwas entspannt – sehr zur Freude von Trainer Dieter Hecking.

Immer wieder musste der Gladbacher Übungsleiter in der laufenden Spielzeit auf Stammkräfte verzichten, die Masse an verletzungsbedingten Ausfällen ging auch deutlich zu Lasten der Konstanz des Tabellenneunten. Nach dem spielfreien Wochenende sieht die Situation deutlich besser aus. Raffael und Oscar Wendt konnten ihren Trainingsrückstand aufholen und sind wieder voll belastbar. Außerdem sind Jannik Vestergaard, Christoph Kramer, Denis Zakaria und Ibrahima Traoré, die vor zwei Wochen gegen die TSG 1899 Hoffenheim (3:3) noch fehlten, wieder beim Team. „Wenn man die aktuelle Lage mit der vor dem Hoffenheim-Spiel vergleicht, und sieht, wer sich jetzt wieder alles auf dem Trainingsplatz tummelt, dann ist das sehr erfreulich“, meinte Hecking, der zudem László Bénes und Tobias Strobl (beide Aufbautraining) gute Fortschritte attestiert.

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Die Auswahl für den Borussia-Coach wird größer – der neue Konkurrenzkampf freut den 53-Jährigen. „Ohne diese Spieler fehlte auch Qualität im Training. Jetzt ist die Qualität zurück und es ist gut, wieder mehr Alternativen zu haben“, meinte er und ließ sich noch nicht in die Karten schauen, welche Startelf er in Mainz ins Rennen schickt: „Es gilt jetzt, für Sonntag den besten Mix zu finden.“ Gegen die abstiegsbedrohten Rheinhessen erwartet Hecking ein zerfahrenes Spiel – für die ballsicheren Gladbacher bedeutet das eine Herausforderung. „In Mainz ist immer viel Hektik im Spiel, es wird viel gepresst und man wird hoch angelaufen. Die Mainzer versuchen immer, Unruhe beim Gegner zu erzeugen. Darauf müssen wir uns einstellen“, prognostizierte er.