Heidel rechnet mit Meyer-Abschied im Sommer

Nach zuletzt fünf Siegen in Folge muss der FC Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr) vor heimischer Kulisse gegen den SC Freiburg antreten. Trainer Domenico Tedesco sprach vor der Partie gegen die Breisgauer eine Warnung aus.

„Gegen Freiburg zu spielen, ist immer unangenehm“, betonte der Deutsch-Italiener auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Eine Grundtugend der Freiburger sei die Laufbereitschaft. Zudem attestierte Tedesco dem SC eine gute Raumaufteilung, ein gutes Anlaufverhalten und die Fähigkeit, „den Gegner gut zu bewegen“. Gleichzeitig allerdings betonte der Trainer, dass seine Mannschaft zuletzt immer wieder bewiesen habe, dass sie laufen könne. Zudem stimme die Mentalität des S04: „Meine Mannschaft ist sehr fokussiert und hat einen einwandfreien Charakter.“

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Personell muss Tedesco keine Rückschläge hinnehmen. Nabil Bentaleb, der vorzeitig vom algerischen Team abgereist war, fühle sich gut. „Nabil hatte leichte Probleme im Adduktorenbereich. Das Thema ist unserer medizinischen Abteilung aber bekannt. Der Spieler konnte zuletzt schon wieder voll trainieren“, sagte der Trainer. Ebenso sei Thilo Kehrer nach seiner Augenverletzung wieder einsatzbereit. Weston McKennie könnte gegen Freiburg ebenfalls im Kader stehen. „Wir müssen uns seinen Fitnesszustand noch einmal ganz genau vor Augen führen“, sagte Tedesco bezüglich des Mittelfeldmanns, der im Länderspiel der US-amerikanischen Auswahl gegen Paraguay wegen muskulärer Probleme nicht spielte.

Kehrer soll bleiben

Für Aufregung auf Schalke sorgt der Wirbel um Max Meyer. Der Mittelfeldspieler lehnte ein Angebot zur Verlängerung zuletzt ab. „Man muss davon ausgehen, dass uns Max im Sommer verlassen wird“, erklärte Sportvorstand Christian Heidel diesbezüglich. „Schalke hat kein neues Angebot mehr gemacht. Und Max hat auch nicht angedeutet, dass er noch mal ein Gespräch wünscht.“ Bei Kehrer scheint Königsblau resoluter zu sein. „Es gibt keinen anderen Plan: Wir rechnen mit Thilo Kehrer“, sagte Heidel. Es sei allerdings „nichts in Stein gemeißelt“.