Heintz: „Froh, dass es vorbei ist“

Der 1. FC Köln hat sich mit einer 1:4-Niederlage beim VfL Wolfsburg aus der Fußball-Bundesliga verabschiedet. Für die Domstädter geht es nächste Saison in der 2. Bundesliga weiter – ohne Stefan Ruthenbeck.

„Die Jungs werden dafür sorgen, dass es wieder hochgeht“, sagte der 46-jährige Kölner zum Abschluss seiner Zeit als Cheftrainer der Profis. Zur neuen Saison folgt Markus Anfang, der in der Relegation um den Aufstieg mit Holstein Kiel auf den VfL Wolfsburg trifft. „Uns fehlte die Konsequenz in der Defensivarbeit. Schlussendlich ist der Sieg verdient. Unsere Gegentore fallen viel zu einfach. Ein großes Kompliment an unsere Fans, sie machen mich stolz“, sagte Ruthenbeck.

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Timo Horn, der dem FC auch in der zweiten Liga erhalten bleibt, meinte: „Es ging extrem schlecht los für uns. Für mich war die Schlüsselszene das 1:2 aus unserer Sicht. Ich finde, wenn man abgestiegen ist, ist es vielleicht schwieriger sich zu motivieren, weil man den Sinn darin möglicherweise nicht mehr sieht.“ Wolfsburg habe keinen guten Fußball spielen müssen, um zu gewinnen. „Es ist bitter, dass wir im letzten Spiel wieder vier Tore bekommen haben. Das ärgert mich. Wir müssen die Köpfe jetzt freikriegen und mit neuem Elan die neue Saison starten“, forderte Horn. Dominique Heintz, dessen Zukunft noch ungeklärt ist, betonte: „Heute bin ich einfach erst einmal froh, dass es vorbei ist.“

Bittencourt entscheidet sich für Hoffenheim

Eine Entscheidung scheint derweil bei Leonardo Bittencourt gefallen zu sein. Der Flügelstürmer stand sowohl bei Werder Bremen als auch der TSG 1899 Hoffenheim ganz oben auf der Liste, nun sollen die Kraichgauer den Zuschlag erhalten haben. Bittencourt kann dank einer Ausstiegsklausel für sechs Millionen Euro wechseln. Nach dem Abgängen von Serge Gnabry und Mark Uth hat die TSG Handlungsbedarf in der Offensive. Nach Kicker-Informationen soll Bittencourt mindestens für drei Jahre unterschreiben. Statt Aufstiegskampf in der 2. Bundesliga winkt nun im neuen Jahr die Champions League.