Herrlich: „Der Sieg geht absolut in Ordnung“

Bayer 04 Leverkusen schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Auch am Sonntag ließen die Rheinländer nichts anbrennen und schlugen den 1. FSV Mainz 05 durch Tore von Leon Bailey und Wendell mit 2:0 (0:0).

Trainer Heiko Herrlich zeigte sich nach Abpfiff zufrieden: „Der Sieg geht absolut in Ordnung. Mainz hat das in der ersten Halbzeit gut verteidigt, wir sind nur zweimal zum Abschluss gekommen. Nach der Pause haben wir es besser gemacht, hätten aber noch die eine oder andere Kontersituation besser ausspielen müssen.“ Flügelstürmer Bailey avancierte gegen die Rheinhessen erneut zum Mann des Spiels. Der Jamaikaner sei „sehr torgefährlich, sein Spiel gegen den Ball lässt sich hier und da noch verbessern. Ich werde mich aber nicht einreihen in die Jubelarien – er ist ein absoluter Teamplayer, aber das Wichtigste ist immer die Mannschaft“, betonte der Coach.

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Ein Sonderlob vom Übungsleiter erhielt zudem Innenverteidiger Jonathan Tah. „Es gibt jedoch auch noch viele andere in der Mannschaft, die heute einen guten Job gemacht haben“, erklärte der 46-Jährige, der trotz der aktuellen Erfolgswelle zurückhaltend blieb: „Dass wir den ‚Fluch des Zweiten‘ durchbrochen haben, dafür gibt es ein kleines Lob. Aber wenn man Fußball mit einem Marathon vergleichen würde, habe ich noch niemanden gesehen, der bei Kilometer 32 anfängt zu jubeln. Und das werden wir auch nicht tun.“ Seit dem 10. Spieltag hatte kein Bayern-Verfolger mehr ein Spiel gewinnen können.

Brandt bestätigt Vertragsgespräche

Julian Brandt machte Anhängern und Verantwortlichen der Rheinländer im Anschluss an die Partie Hoffnungen auf eine baldige Vertragsverlängerung. „Ich sehe, dass hier was Supergroßes heranwächst“, erklärte der Offensivmann am Mikrofon von Sky und ergänzte: „Es ist jetzt nicht so, dass ich gesagt habe, ich lasse meinen Vertrag auslaufen, und dann war es das. Ich war immer relativ offen zum Verein. Bayer hat mir sehr, sehr viel Zeit gegeben. Jetzt ist der Stand, dass wir in Gesprächen sind. Und dann gucken wir einfach mal, was dabei rauskommt.“