Herrlich lobt Alarios verbesserte Defensivarbeit

Leverkusens Lucas Alario ist momentan in herausragender Form. Trainer Heiko Herrlich lobt nach dem 2:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach nicht nur den Torriecher des Angreifers, sondern vor allem dessen klare Steigerung im Spiel gegen den Ball.

Alario kann eine beeindruckende Bilanz bei der „Werkself“ vorweisen. In 21 Pflichtspielen erzielte der Sommerzugang acht Tore und bereitete sechs weitere vor – und das obwohl er nur 13-mal von Beginn an auflaufen durfte. Gegen Gladbach avancierte der Argentinier mit einem Treffer und einem Assist erneut zum Matchwinner. Schon beim 2:1-Sieg beim VfL Wolfsburg in der Vorwoche war er an beiden Toren beteiligt. „Über seine Torgefährlichkeit wissen wir alle Bescheid, die Quote hat er auch vor den letzten beiden Spielen schon gehabt“, meinte Herrlich und ergänzte: „Aber jetzt arbeitet er richtig gut, läuft vorne aggressiv an und hat viele Balleroberungen. Wir sind sehr zufrieden, der Weg geht in die richtige Richtung.“

- Anzeige -

Schwächen im Abwehrverhalten waren der Grund dafür, dass der Bayer-Coach zwischenzeitlich auf den 25-Jährigen verzichtete. „Er hat das teilweise in den vergangenen Spielen gut gemacht, teilweise nicht, deshalb habe ich ihn auch öfter draußen gelassen“, erklärte er. „Für mich ist das Spiel gegen den Ball immer ganz wichtig. Gerade die Spieler vorne sind die ersten Verteidiger.“ Alario wird das Sonderlob freuen, sein Kerngeschäft sieht der dreimalige argentinische Nationalspieler aber vor dem gegnerischen Gehäuse. „Für mich als Stürmer ist es natürlich wichtig, Tore zu schießen. Und wenn ich dazu noch eine Vorlage gebe wie beim zweiten Tor, ist das auch gut“, meinte er nach seiner erneuten Gala und bilanzierte: „Deswegen bin ich sehr zufrieden.“