Herrlich: Vertragsverlängerung bei Champions League-Einzug

Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

Nur noch ein Jahr läuft der Vertrag von Trainer Heiko Herrlich bei Bayer Leverkusen – Zukunftssorgen hat der 46-Jährige allerdings nicht. In seinem Arbeitspapier hat der Bayer-Coach eine erfolgsabhängige Option auf Verlängerung verankert.

Bei seinem Wechsel nach Leverkusen im vergangenen Sommer einigte sich Herrlich mit den Verantwortlichen auf eine erfolgsabhängige Klausel. „Der Vertrag mit Leverkusen verlängert sich, wenn wir in die Champions League kommen“, verriet er laut Kicker. In der abgelaufenen Spielzeit verpasste die „Werkself“ den Einzug in die Königsklasse knapp, stattdessen startet der Tabellenfünfte in der Europa League. Einen Mangel an Vertrauen sieht Herrlich in der begrenzten Laufzeit seines Kontrakts nicht. „Ich habe kein Problem damit, eine leistungsabhängige Option in einen Vertrag einzubauen“, meinte er und ergänzte, dass für ihn die Rückendeckung im Klub entscheidend sei. „Und wenn die in einer schwierigen Phase nicht da sein sollte, möchte ich auch nicht noch drei Jahre Vertrag haben. Jobzufriedenheit ist mir sehr wichtig“, betonte er.

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Mit Einbußen seines Standings bei der Mannschaft rechnet er nicht. „Ich glaube nicht, dass ich dadurch weniger Autorität ausstrahle“, sagte er und fügte an: „Ich werde mein Bestes geben. Du musst ja auch Vorbild sein. Sonst kannst du auch nicht von einem Spieler einfordern, bis zum letzten Spiel alles zu geben, wenn sein Vertrag ausläuft. Das ist eine Frage des Anstands.“