Hertha ohne Quartett ins Heimspiel

Mit neuem Tatendrang will Hertha BSC die letzte Woche vergessen machen. Trainer Pál Dárdai muss dabei ein bisschen an seinem Kader basteln und auf mindestens vier Spieler verzichten.

„Da hab ich jetzt gerade keine Liste dabei“, antwortete Dárdai mit einem Schmunzeln während der Pressekonferenz zum Spieltag auf die Frage nach den Verletzten. Wenigstens etwas Freude konnte der Ungar somit ausstrahlen, angesichts des Quartetts, das ihm am Samstag fehlen wird. Mitchell Weiser konnte zwar wieder individuell trainieren, wird aber ebenso wenig spielfähig sein wie Julian Schieber, Ondrej Duda und Karim Rekik. Nach seiner Verletzung steht auch Torhüter Rune Jarstein noch auf der Kippe. „Rune hat gestern schon mit uns trainiert. Nach dem Abschlusstraining heute werden wir schauen, wie es aussieht. Ich war aber mit Thomas Kraft sehr zufrieden“, erörterte Dárdai.

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Etwas konsterniert zeigte sich derweil Michael Preetz. Mit Sebastian Langkamp verließ ein Leistungsträger der Hinrunde die Hauptstadt. Keine einfache Entscheidung für den Geschäftsführer der Hertha. „Langkamp ist die Antwort auf all ihre Fragen während jeder Transferperiode. Das war nicht geplant, sondern kurzfristig. Er hat den Wunsch an uns herangetragen und wir haben eine Lösung gefunden, die für alle Seiten passt“, erklärte Preetz bestimmt. Trotzdem ist der 50-Jährige mit dem aktuellen Kader zufrieden: „Auf den Positionen der Abgänge dieser Transferperiode haben wir junge Spieler hinten dran. Und wir erwarten von den jungen Spielern, dass sie in diese Rollen reinwachsen. Das hat in den vergangenen Jahren schon gut geklappt.“