Hertha startet mit Rekordetat in die kommende Saison

Hertha BSC wird mit einem Rekordetat in die Saison 2018/19 gehen. Trotz der verpassten Europa League-Teilnahme kalkulieren die Berliner mit knapp neun Millionen Euro mehr als für die abgelaufene Spielzeit.

Wie Herthas Geschäftsführer Ingo Schiller am Montag im Vorfeld der Mitgliederversammlung mitteilte, peilen die Berliner für die Spielzeit 2018/2019 Erträge in Höhe von 131,4 Millionen Euro an. Die geplanten Ausgaben liegen bei glatt 131 Millionen Euro. In die abgelaufene Saison war der Klub mit einem Budget von 122,6 Millionen Euro gegangen. Den Löwenanteil des Etats machen mit 65,6 Millionen Euro derweil die Einnahmen aus den TV-und Medienrechten aus. Berlin, das aufgrund des zehnten Rangs in der Bundesliga nicht international vertreten sein wird, ist Siebter der TV-Geldrangliste und kalkuliert laut Schiller mit der Teilnahme an zwei Runden im DFB-Pokal. Den größten Posten bei den Ausgaben umfassen die Personalkosten (59,1 Millionen Euro).

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Neben den 45 Punkten (43 in 2017/2018), mit denen Hertha für die nächste Saison plant, ist auch ein Zuwachs bei der Zuschauerzahl ein großes Ziel. 47.400 Besucher sollen in der kommenden Spielzeit durchschnittlich den Weg ins Berliner Olympiastadion finden. Zuletzt lag der Schnitt bei rund 45.000 Besuchern, ungefähr 5000 Zuschauer weniger als noch 2016/2017. Der Verein plane für die Zukunft Maßnahmen zum Rückgewinn der Fans, sagte Schiller.

(sid)