Heynckes: „Keine Mannschaft unterschätzen“

Der FC Bayern München gehört auch in diesem Jahr wieder zu den vier besten Mannschaften Europas. Trotz des Halbfinal-Einzugs sieht Trainer Jupp Heynckes seine Mannschaft in der Rolle des Außenseiters.

Er sei „nach wie vor der Meinung“, dass der Gewinn der Champions League eine Sensation wäre, sagte der 72-Jährige nach dem 0:0 im Viertelfinal-Rückspiel gegen den FC Sevilla. Von den verbliebenen Mannschaften dürfe der FC Bayern „keine unterschätzen“, sagte Heynckes. „Die drei möglichen Gegner im Semifinale bewegen sich absolut auf Top-Niveau, deswegen werden die Halbfinal-Spiele sehr schwierig. Wir haben natürlich Ambitionen, wir haben Ehrgeiz, auch möglicherweise ins Endspiel zu kommen. Aber ich denke, dass man erst mal zwei Begegnungen absolvieren muss.“

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Einen Lieblingsgegner fürs Halbfinale hat Heynckes nicht. „Ich glaube kein Trainer hat das, weil man genau weiß, es kommt stets anders als man denkt“, sagte er. Das hätte etwa der FC Barcelona in Rom erfahren müssen: „Deshalb habe ich keine Präferenz, welchen Gegner wir in der Auslosung am Freitag ziehen werden.“ In der Nachspielzeit ließ sich Sevillas Joaquín Correa aus Frust zu einem groben Foulspiel gegen Bayerns Javi Martínez (Heynckes: „Er hat sich eine Knieprellung zugezogen“) hinreißen. Neben dem Spanier geht auch James (Oberschenkelprellung) angeschlagen aus dem Duell hervor. Heynckes rechnet derweil in den kommenden Tagen mit der Rückkehr von Arturo Vidal und David Alaba.