Heynckes über Kovač: „Prädestiniert, den FC Bayern zu trainieren“

Die Trainersuche des FC Bayern München ist beendet. Am Freitag, den 13. April 2018, bestätigte der deutsche Rekordmeister, dass Niko Kovač zur kommenden Saison die Nachfolge von Jupp Heynckes antritt. Das Bundesliga-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (18.30 Uhr) rückte an diesem Tag etwas in den Hintergrund.

„Er arbeitet in Frankfurt mit sehr vielen unterschiedlichen Spielertypen mit unterschiedlichen Nationalitäten. Das macht er exzellent. Deswegen ist er prädestiniert, den FC Bayern zu trainieren“, sagte Heynckes über Kovač. Der Ex-Profi pflege auch eine „gute Kommunikation mit seinen Spielern. Deshalb denke ich, dass er eine gute Wahl ist. Das wird funktionieren.“ Kovač unterschreibt beim FC Bayern einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2021.

- Anzeige -

Mit Blick auf das Wochenende steht hinter dem Einsatz von Arjen Robben noch ein Fragezeichen. Der 34-Jährige erlitt im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Sevilla (0:0) eine „starke Knieprellung“, sagte Heynckes. Robben habe deshalb „noch ein bisschen Probleme und hat nicht trainiert“. Man müsse abwarten. Ansonsten stehen bis auf die Langzeitverletzten Kingsley Coman (Syndesmosebandriss) und Manuel Neuer (Mittelfußbruch) alle Profis zur Verfügung. Auch die zuletzt angeschlagenen David Alaba und Arturo Vidal haben sich zurückgemeldet.

Dass die Bayern nach dem Gewinn der 28. deutschen Meisterschaft und angesichts der bevorstehenden Aufgaben im Pokal und in der Champions League im Liga-Alltag nachlassen werden, schloss Heynckes aus. „Ich habe große Ambitionen, das Spiel zu gewinnen“, sagte er vor dem Duell gegen seinen Ex-Klub, zumal es „endgültig mein letztes Spiel gegen die Borussia sein wird“.

(cbe/sid)