„Hiobsbotschaft“ für Halstenberg, auch Forsberg fehlt

Die schwere Verletzung von Marcel Halstenberg war für RB Leipzig ein harter Schlag. Vor dem Spiel gegen den Hamburger SV erklärte RB-Trainer Ralph Hasenhüttl, wie der Verein mit dem Ausfall des Linksverteidigers umgehen werde. Zudem sprach er über den neuen Trainer der Hanseaten.

Bernd Hollerbach wurde unter der Woche als Nachfolger von Markus Gisdol vorgestellt. Seine Hauptaufgabe werde vorerst sein, „Stabilität in die Mannschaft zu bringen“, äußerte Hasenhüttl. Der HSV steht mit 15 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. „Ich kenne und schätze Bernd Hollerbach. Er hat in Würzburg einen sehr guten Job gemacht“, sagte der österreichische Fußballlehrer im Rahmen der Spieltags-Pressekonferenz. Er rechne damit, dass es durch den „neuen Trainer, das neue System und die neue Zusammenstellung der Mannschaft“ schwer werde, sich „optimal auf den HSV vorzubereiten“. Mit Blick auf die Begegnung in Leipzig sprach Hasenhüttl auch die Schwäche seiner Mannschaft bei gegnerischen Standardsituationen an. 13 Gegentreffer haben die Sachsen auf diese Weise bereits kassiert. „Daran haben wir gearbeitet“, versicherte der Coach, denn „solche Momente wecken den Kampfgeist in uns, noch mehr Engagement reinzupacken“.

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Eine „echte Hiobsbotschaft“ für Halstenberg und den Verein sei der Kreuzbandriss des Defensivspielers gewesen, äußerte Hasenhüttl. Der Nationalspieler hatte sich gerade erst von einem Bruch der Mittelhand erholt. „Nur das Beste“ wünschte der Trainer seinem Schützling. Es werde jedoch keinen „Panikkauf“ geben, stellte er klar. „Es muss schon ein Spieler sein, der uns sofort besser macht, aber den im Winter zu finden, ist schwierig“, begründete der 50-Jährige. Neben Halstenberg wird auch der lange verletzte Emil Forsberg der Mannschaft noch nicht wieder zur Verfügung stehen. Hasenhüttl erklärte, der Schwede mache zwar „Fortschritte“, sei jedoch „noch nicht schmerzfrei“.