Hollerbach lobt Moral und gibt sich kämpferisch

Das 1:1-Remis gegen Hannover 96 hilft dem Hamburger SV im Abstiegskampf nicht wirklich weiter. Der späte Ausgleichstreffer durch Filip Kostić gibt jedoch Anlass zu Optimismus.

Schon vor einer Woche bei RB Leipzig (1:1) glich der HSV einen Rückstand aus, gegen 96 sicherte sich der Tabellenvorletzte immerhin erneut einen Punkt. „Die Mannschaft hat Moral gezeigt und alles riskiert. Das stimmt mich positiv“, meinte Bernd Hollerbach, der aber auch gerne mehr geholt hätte. „Es war kein einfaches Spiel. Beide Teams waren gut organisiert. Nach dem ersten Schuss Hannovers mussten wir das 0:1 hinnehmen. Außerdem hätten wir einen klaren Elfmeter bekommen müssen“, sagte der 48-jährige Fußballlehrer.

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Durch den Sieg von Werder Bremen am Samstag gegen den FC Schalke 04 (2:1) wuchs der Rückstand des HSV auf den Relegationsplatz auf drei Punkte an. „Die Konkurrenz hat gepunktet. Daher war es eine Art Endspiel. Das ist nicht leicht für die Mannschaft. Es gibt keine Leichtigkeit für uns im Spiel“, suchte Jens Todt eine Erklärung für den lange verkrampften Auftritt der Hanseaten. „Wir müssen uns alles erarbeiten. Da gibt es kein Patentrezept und keinen Knopf, den wir drücken können.“ Hollerbach übte sich dennoch in Optimismus: „Wir werden uns bis zum Schluss wehren, dann bin ich sicher, dass wir es packen.“