Hollerbach zieht die Zügel an

Die Spieler des Hamburger SV hatten am Dienstag einen anstrengenden Trainingstag. Der neue Trainer, Bernd Hollerbach, ließ seine Profis in zwei Einheiten für die kommenden Aufgaben ackern.

Am Vormittag stand die Mannschaft erstmals auf dem Platz. Einer kurzen athletischen Erwärmungsphase folgten 45 Minuten lange Läufe. In Vierergruppen legten die Norddeutschen mit angezogenem Tempo je zweimal 400 Meter zurück. Nach einem kurzen Auslaufen wurde der Lauf wiederholt. Im Anschluss standen Geschicklichkeitsspiele mit dem Ball auf dem Programm.

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Die „Rothosen“ kehrten am Nachmittag zurück auf den Trainingsplatz. In der zweiten Einheit des Tages stand die Taktik im Vordergrund. Nach einem kurzen Anschwitzen mussten die Profis taktische Laufwege ohne Ball zurücklegen. Anschließend kam der Ball ins Spiel und der Fokus wurde unter anderem auf den Abschluss gelegt. Zum Ende des Tages wurde auf einem kleinen Feld unter der Voraussetzung von nur einer Ballberührung eine kleine Partie ausgetragen.

Arp und Thoelke kehren ins Training zurück

Mit Ausnahme des immer noch am Kreuzband verletzten Nicolai Müller und des Schweden Albin Ekdal (Innenband-Teilruptur im Sprunggelenk) konnte Hollerbach dabei seinen gesamten Kader beobachten und fordern. Auch die zuletzt ausgefallenen Jann-Fiete Arp und Bjarne Thoelke konnten wieder am Training teilnehmen. Arp hatte wegen einer Erkältung gegen den 1. FC Köln (0:2) nicht mitwirken können, Thoelke laborierte seit Ende Oktober an einem Syndesmosebandanriss.