Holtby sieht HSV unter Titz auf einem gutem Weg

Der Hamburger SV wartet seit 15 Bundesliga-Spielen auf einen Sieg. Gegen einen schwachen VfB Stuttgart (1:1) fehlte dem Bundesliga-Schlusslicht erneut die Durchschlagskraft im Angriff.

„Dieser Punkt kann Gold wert sein“, sagte Torschütze Lewis Holtby im Anschluss an die Partie. Die Betonung liegt dabei allerdings auf: kann. Die Aussage gilt außerdem erst mal nur bis Sonntagabend (18 Uhr), wenn auch der 1. FSV Mainz 05 gegen Borussia Mönchengladbach gespielt hat. HSV-Coach Christian Titz sah hingegen nicht aus wie einer, der optimistisch in die nahe Zukunft blickt. „Wir sind ein Stück weit enttäuscht“, sagte er wenig überraschend und mit ernster Miene, „denn wir wissen, dass uns in unserer Situation nur Siege helfen.“

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Mit einem Sieg wäre der HSV am Ende des Spieltags womöglich bis auf vier Punkte am Relegationsplatz dran gewesen – nun sind es mindestens sechs. Holtby betonte, dass Titz die Mannschaft endlich auf den rechten Weg gebracht hat. „Wir sind überzeugt“, sagte er, „dass diese Art Fußball zu spielen, uns weiterbringen wird.“ Gideon Jung merkte korrekt an, dass „wir noch sechs Spiele vor der Brust haben“, und die, ergänzte er, „wollen wir genauso bestreiten“. Doch wo ein Wille ist, ist nicht immer ein Weg.

(sid)