Horn-Einsatz in Berlin nicht gefährdet

Nach der vergebenen Chance beim 1:1 gegen den 1. FSV Mainz 05 wird die Luft im Tabellenkeller für den 1. FC Köln immer dünner. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) bei Hertha BSC muss ein Sieg her. Der Einsatz von Keeper Timo Horn, der sich gegen Mainz verletzt hatte, ist nicht gefährdet.

Der Kölner Schlussmann hatte gegen die Rheinhessen eine Prellung am linken Unterarm erlitten und arbeitete am Dienstag mit Torwarttrainer Andreas Menger individuell. Am Donnerstag soll der 24-Jährige wieder mit der Mannschaft trainieren. Für die Partie in Berlin sollte Horn also zur Verfügung stehen. Marcel Risse, der gegen die 05er aufgrund von muskulären Problemen nicht im Kader gestanden hatte, absolvierte ebenfalls ein individuelles Programm. Auch Dominic Maroh hatte am letzten Wochenende gefehlt. Der Innenverteidiger kurierte einen Magen-Darm-Infekt aus und war am Dienstag noch nicht wieder auf dem Platz. „Da fangen wir langsam wieder an, er war auf dem Rad aktiv“, sagte Trainer Stefan Ruthenbeck.

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Der restliche Kader des FC widmete sich derweil Passübungen, Überzahlspielen und einem längeren Abschlussspiel. Ruthenbeck präsentierte sich nach der Einheit mit Blick auf die verbleibenden Aufgaben kämpferisch: „Wir wollen so viele Punkte wie möglich holen aus den letzten Partien.“ Am nächsten Wochenende haben die Kölner in Berlin erneut die Chance, den Rückstand zum Relegationsplatz auf drei Punkte zu verkürzen. Coach Ruthenbeck erinnerte dabei an den 3:1-Sieg über die „Alte Dame“ in der zweiten Runde des DFB-Pokals im Oktober. „Das können und wollen wir wiederholen“, stellte der 45-Jährige klar.