Hübner: „Vorsprung der Top-Klubs wird kleiner“

Foto: Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images

Bruno Hübner glaubt nicht, dass sich Eintracht Frankfurt schon mit den großen Klubs der Liga auf Augenhöhe befindet. Nach und nach aber hole der Verein auf.

„Wir hinken der Kapelle noch etwas hinterher“, sagte Eintracht-Sportdirektor Hübner im vereinsinternen Interview, „aber der Vorsprung wird kleiner. Wir leisten gute Arbeit.“ Ausschlaggebend für den Rückstand seien die Altlasten der Vergangenheit. „Eintracht Frankfurt kommt aus einer Zeit, in der es finanziell mal nicht gut aussah. Und diese verlorenen Jahre aufzuholen, ist gar nicht so leicht“, erklärte der 57-Jährige. Angesichts der aktuellen Entwicklung des Vereins, die zuletzt im Mai im DFB-Pokal-Triumph gipfelte, sei aber inzwischen „richtig Feuer drin“.

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Dabei muss Hübner auch in der aktuellen Transferperiode wieder einige knifflige Aufgaben lösen. Mit Kevin-Prince Boateng, Omar Mascarell, Marius Wolf und Lukáš Hrádecký haben einige Leistungsträger den Verein verlassen. „Riesengroß“ sei die Herausforderung, diesen Umbruch zu bewältigen, bekannte der Eintracht-Sportdirektor. Teil des Umbruchs ist ebenfalls Adi Hütter, der Niko Kovač auf der Trainerbank beerbt. Der neue Coach mache „bisher einen super Job“, findet Hübner: „Was mir sehr gut gefällt, ist, wie er auf die Mannschaft Zugriff hat. Er geht mit so viel Euphorie an die Sache ran, und es macht Spaß, ihm zuzuschauen. Und die Mannschaft ist willig, die neue Spielphilosophie anzunehmen.“