Hübner: „Wissen um die Gefährlichkeit des Gegners“

Vor dem Heimspiel der TSG 1899 Hoffenheim gegen den Tabellenvorletzten 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr) hebt Benjamin Hübner mahnend den Zeigefinger. Der Innenverteidiger warnt vor den Domstädtern im Aufwind.

Das Hinspiel in Köln gewann die TSG deutlich mit 3:0, eine ähnlich eindeutige Angelegenheit erwartet Hübner am Samstag aber nicht. „Der 1. FC Köln ist im Aufwind, hat vor der bundesligafreien Zeit das Derby gegen Bayer Leverkusen gewonnen und auch RB Leipzig besiegt. Wir wissen um die Gefährlichkeit des Gegners“, betonte er. Selbstvertrauen hat Hoffenheim nach vier Spielen ohne Niederlage allerdings auch. „Es wird wichtig sein, dass wir dem Gegner gleich die Euphorie nehmen, mit der sie anreisen werden. Wir müssen direkt unsere Heimstärke zeigen“, forderte Hübner. „Im Hinspiel haben wir eine gute Partie gemacht, jetzt wollen wir auch zu Hause unser Spiel durchziehen.“

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In der jüngsten Partie bei Borussia Mönchengladbach (3:3) feierte der Defensivakteur auch mal wieder ein persönliches Erfolgserlebnis. Gegen die „Fohlen“ traf er zur 1:0-Führung – sein drittes Saisontor, alle erzielte er per Kopf. „Für uns Innenverteidiger ist die offensive Standardsituation wie eine Ecke oder ein Freistoß fast die einzige Möglichkeit, ein Tor zu erzielen. Ich denke, ich habe aufgrund meiner Größe möglicherweise einen kleinen Vorteil“, erklärte er seine Stärken in der Luft. „Ansonsten braucht man ein gewisses Timing, auch das Quäntchen Glück und einen guten Mitspieler, der dir den Ball gut vor das Tor bringt. Die haben wir ja zum Glück in der Mannschaft.“