Hütter schlägt Alarm: „Von Zufriedenheit weit entfernt“

Foto: Andreas Schlichter/Getty Images

Die 0:2-Niederlage im Testspiel am Mittwoch gegen den FC Empoli war für Eintracht-Coach Adi Hütter der Anlass, öffentlich Alarm zu schlagen. Der Österreicher war mit dem Auftritt seiner Spieler nicht zufrieden und bemängelte die aktuelle Zusammenstellung des Frankfurter Kaders.

„Wir haben noch viel zu tun. Von Zufriedenheit bin ich weit entfernt“, sagte der 48-Jährige laut Offenbach-Post. Hütter ist mit der Konstellation des Kaders noch nicht glücklich und hat des Öfteren schon betont, noch Transferbedarf zu sehen: „Ich möchte meine Mannschaft erstmal sehen, wenn alle da sind.“ Eine Prognose für die anstehende Saison wolle er ebenfalls erst abgeben, wenn weitere Verstärkungen verpflichtet wurden. Die Probleme der Frankfurter sind vielfältiger Natur: Gegen Empoli störten den Übungsleiter vorwiegend die „zu leichten Ballverluste“, technische Unzulänglichkeiten und die mangelnde Chancenverwertung.

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Die richtige Balance scheint im Kader der Hessen noch nicht gefunden: Den vielen zentralen Mittelfeldspielern stehen mit Danny Blum, Neuzugang Nicolai Müller und Ante Rebić lediglich drei offensive Flügelspieler entgegen. Letztgenannter weilt noch im WM-Urlaub. Dementsprechend musste Hütter gegen Empoli sein präferiertes 4-4-2-System umbauen. Frankfurt spielte mit einer Dreierkette und Außenverteidigern auf den offensiven Flügeln. „Die Sechser haben nicht gut gestanden“, konstatierte Hütter außerdem. „Ich habe auch ein paar gute Ansätze gesehen, aber der Mix hat noch nicht gestimmt.“

Eintracht will Rebić definitiv halten

Wie viel Geld die Eintracht noch in Neuzugänge investieren kann, hängt maßgeblich mit Rebićs Zukunft zusammen. Lukrative Angebote gingen für den Kroaten dem Vernehmen nach bislang nicht ein. „Ich glaube, dass sich Ante auf die Aufgabe bei Eintracht Frankfurt freut. Aber es müssen natürlich noch Gespräche stattfinden, wie wir mit der Situation umgehen würden, wenn Anfragen kommen sollten“, sagte Sportdirektor Bruno Hübner laut Kicker. „Wir werden alles daransetzen, dass Ante bei uns bleibt. Er wird mit Sicherheit den Unterschied ausmachen.“ Mit dem Verbleib des 24-Jährigen wäre immerhin ein Problem der „Adler“ gelöst.