Hütter sieht „noch Luft nach oben“

Foto: Andreas Schlichter/Getty Images

In Südtirol will Adi Hütter seinem neuen Team den letzten Schliff verleihen. Dabei helfen soll unter anderem der jüngste Neuzugang Francisco Geraldes. Zwei Testspiele hat die Eintracht im Laufe der Woche angesetzt.

Sieben Tage werden die Frankfurter in Gais weilen. Nachdem im ersten Trainingslager noch ein Kennenlernen im Fokus gestanden hatte, soll es bis zum kommenden Sonntag insbesondere um spielerische Elemente gehen. „Der Fokus wird auf der Mannschaftstaktik liegen“, sagte Neu-Coach Hütter. „Sowohl mit als auch gegen den Ball haben wir noch Luft nach oben.“

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29 Spieler hat Hütter mit ins Trainingslager genommen. Unter ihnen findet sich neben den WM-Fahrern Makoto Hasebe, Gelson Fernandes, Marco Fabián und Carlos Salcedo auch „Chico“ Geraldes, den die Frankfurter am vergangenen Freitag verpflichtet haben. Der Portugiese sei „ein sehr interessanter Spieler“, sagte Hütter, „der ein anderes Element in unser Spiel bringen wird. Ich verspreche mir einiges von ihm.“ Noch nicht wieder an Bord ist Ante Rebić, der mit der kroatischen Nationalmannschaft ins WM-Finale vorgestoßen war.

Stendera schaut sich nach neuem Klub um

Nicht mit nach Südtirol hat die Eintracht vier Spieler genommen: Marc Stendera, Daichi Kamada, Nelson Mandela Mbouhom und Branimir Hrgota wurden von Hütter aussortiert und dürfen sich wohl einen neuen Verein suchen. „Prinzipiell ist damit alles gesagt“, sagte Stenderas Berater Sascha Bürger der Offenbach-Post und kündigte an: „Wir werden uns nun natürlich nach einem neuen Klub umschauen.“ Die Entscheidung gegen das 22-jährige Eigengewächs bezeichnete Bürger als „sehr enttäuschend“.

Zwei Testspiele gegen italienische Erstligisten haben die Hessen für die Zeit in Gais anberaumt: Am Mittwoch geht es um 18 Uhr gegen den FC Empoli, am Samstag um 16 Uhr gegen die SPAL Ferrara. „Ich möchte eine Steigerung zu den bisherigen Testspielen sehen“, forderte Hütter. Zuletzt hatte es schließlich nur einen Sieg aus drei Testspielen gegeben. Während sich die Eintracht mit 6:2 gegen Wehen Wiesbaden durchgesetzt hatte, gab es gegen Fürth ein 0:0-Remis und ein 0:1 gegen Philadelphia Union.