Hummels: „Hätte mich runterstellen können“

Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images

Niko Kovač durfte am Sonntagabend seinen ersten Titel als Bayern-Trainer bejubeln. Der 5:0-Erfolg im Supercup-Finale gegen Eintracht Frankfurt sorgt beim Rekordmeister für Euphorie vor dem Saisonstart.

„Wir haben das über 90 Minuten richtig gut gemacht. In der ersten Halbzeit mussten wir einfach gut stehen und dann schnell umschalten. Wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht“, sagte Kovač. „In der zweiten Halbzeit haben wir den Ball gut laufen lassen. Ein verdientes Ergebnis, auch in der Höhe.“ Die Auswechslung von David Alaba, der von Danny da Costa beim Stand von 4:0 rüde abgeräumt wurde, trübt die Freude jedoch. Mit einer Diagnose ist im Laufe des Montags zu rechnen. „Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist“, meinten Kovač und Sportdirektor Hasan Salihamidžić unisono.

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„Wir haben viel reingelegt, weil wir positiv in die Saison starten wollen. Deswegen können wir zufrieden sein“, freute sich Mats Hummels nach einer verkorksten Weltmeisterschaft in Russland über den gelungen Pflichtspielauftakt mit dem FC Bayern. „Der Titel bedeutet nach den Enttäuschungen ab Mitte April für den Verein und uns Nationalspieler sehr viel.“ Dabei hätte der Innenverteidiger sich nicht über einen Platzverweis beschweren können, als er kurz vor der Pause den pfeilschnellen Mijat Gaćinović kurz vor dem Strafraum mit einem rustikalen Einsteigen stoppte. „Ich dachte zunächst, dass ich noch an den Ball komme, hatte dann aber schon das Gefühl, dass er mich runterstellen hätte können“, erklärte Hummels offen im ZDF. „Auf den ersten Blick muss man sich nicht beschweren, wenn man da mit glatt Rot runtergeht.“