Ingolstadt zurück in der Spur

Nach dem Abstieg aus der Bundesliga lief es für den FC Ingolstadt 04 eine Etage tiefer zunächst überhaupt nicht rund. Mittlerweile haben die „Schanzer“ wieder in die Spur gefunden. Großen Anteil daran hat Offensivspieler Sonny Kittel.

Der FCI ging als einer der großen Aufstiegsfavoriten in die neue Saison. Nach drei Niederlagen zum Auftakt machte sich in Ingolstadt allerdings schnell Ernüchterung breit. Die Verantwortlichen zogen nach der 2:4-Pleite gegen Aufsteiger Jahn Regensburg die Reißleine und stellten Trainer Maik Walpurgis frei. Als Nachfolger präsentierten die Oberbayern Stefan Leitl, der zuvor knapp drei Jahre lang die zweite Mannschaft betreut hatte. Nach vier Ligaspielen, in denen der FCI sieben Punkte sammelte, wurde der 40-Jährige zum Cheftrainer befördert. In den letzten fünf Partien blieben die Ingolstädter ungeschlagen und gingen viermal als Sieger vom Platz.

- Anzeige -

Zuletzt feierten die „Schanzer“ in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen die SpVgg Greuther Fürth und in der Liga auf der Bielefelder Alm jeweils einen 3:1-Auswärtssieg. „Die vergangenen Tage haben unserer Mannschaft sehr viel Selbstvertrauen gegeben, vor allem auch die Art und Weise, wie die Spiele gewonnen wurden“, sagte Geschäftsführer Harald Gärtner. „Das zeigt, dass Stefan Leitl mit seinem Team auf dem richtigen Weg ist.“ Dank der jüngsten Erfolge kletterte die Leitl-Elf in der Tabelle auf Rang sieben. „Wir hoffen, dass wir diesen Weg mit der entsprechenden Stabilität weitergehen. Der Blick in die Zukunft stimmt mich sehr positiv“, betonte Gärtner.

14 Torbeteiligungen: Kittel als Schlüsselspieler

In den letzten Wochen war Ex-Frankfurter Kittel maßgeblich am Ingolstädter Aufschwung beteiligt. Der 24-Jährige steuerte in zwölf Ligaspielen sieben Treffer sowie sieben Torvorlagen bei. Mit 14 Torbeteiligungen ist der Offensivspieler aktuell der beste Scorer der Zweiten Liga. „Ich freue mich, dass ich der Mannschaft so helfen kann“, betonte Kittel laut Kicker zitiert. „Ich bin froh, dass ich für die harte Arbeit belohnt werde und hoffe, dass es so weitergeht.“