Internes Testspiel: Dárdai hebt Schieber hervor

Länderspielpausen sind traditionell eine gute Gelegenheit, im Training für weitere Feinjustierung der Abläufe innerhalb einer Mannschaft zu sorgen. In diesem Zuge veranstaltete Hertha BSC am Mittwochnachmittag ein intensives Trainingsspiel zwischen den Profis und der U23.

Mit einem 3:3-Unentschieden trennten sich die erste und die zweite Mannschaft der Berliner nach 90 Minuten. Der Coach des Bundesliga-Teams, Pál Dárdai, zeigte sich mit dem Auftritt seiner Schützlinge zufrieden. „In der Wettkampfpause brauchen wir Spielpraxis. Beide Teams haben ein gutes Spiel gemacht“, meinte er im Anschluss an das klubinterne Testspiel. „Der Einsatz beider Teams stimmte, alle haben mit einem guten Tempo und einer ordentlichen Zweikampfführung gespielt.“

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Maximilian Pronichev hätte die U23 bereits früh in Führung bringen können, traf aber nur den Außenpfosten. Nach einer halben Stunde erzielte Tahsin Cakmak nach Vorarbeit von Sinan Kurt dann das 1:0 für die Zweitvertretung der Hauptstädter. Die beiden Stürmer Julian Schieber und Davie Selke drehten die Partie allerdings noch vor der Halbzeit zugunsten der Profis. Maurice Kehr konnte nur kurz nach Wiederanpfiff für die Amateure ausgleichen. Keine 120 Sekunden später brachte Kapitän Vedad Ibišević die erste Mannschaft wieder in Front, ehe Muhammed Kiprit für den erneuten Ausgleich und den Endstand sorgte.

„Wir haben schöne Tore gesehen. Vor allem Schieber hat gezeigt, dass er richtig gut drauf ist“, befand Dárdai. Für den zweiten Durchgang hatte der Übungsleiter unter anderem Maximilian Storm gebracht, der normalerweise für die U19 aufläuft und dort beim 5:1 gegen den Nachwuchs des Hamburger SV am letzten Samstag zu überzeugen wusste. Der Mittelfeldspieler musste allerdings angeschlagen bereits vorzeitig wieder ausgewechselt werden. „Storm hat die Einladung bekommen, weil er bei der U19 am vergangenen Wochenende ein richtig gutes Spiel gemacht hat. Er ist leider umgeknickt, hoffentlich ist das nichts Schlimmes“, konstatierte Dárdai.