Itter droht das Saison-Aus

Der 2:0-Auswärtssieg gegen den SC Freiburg am Samstag sorgte für große Erleichterung beim VfL Wolfsburg. Die Verletzungssorgen der abstiegsbedrohten Niedersachsen werden aber nicht kleiner, für Abwehrtalent Gian-Luca Itter ist die Saison wohl beendet.

Der Linksverteidiger zog sich beim Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit einen Muskelfaserriss zu. „Luca war in meinem Hinterkopf sogar ein Kandidat für die Startelf in Freiburg, aber er hat sich leider verletzt. Passiert ist es bei seiner letzten Flanke des Trainings“, wird Trainer Bruno Labbadia vom Sportbuzzer zitiert. Ein Einsatz noch in dieser Saison ist unwahrscheinlich. „Wir kämpfen um jeden Spieler, mal schauen, ob es für ihn noch reicht“, meinte Labbadia. Der „Wölfe“-Coach hat besonders in der Defensive Personalsorgen. Neben Itter fehlen aktuell Sebastian Jung, John Anthony Brooks, Felix Uduokhai und Marcel Tisserand. Zudem fiel am Wochenende Jeffrey Bruma wegen eines Virus-Infekts aus, sodass Youngster Paul Jaeckel sein Debüt in der Innenverteidigung feierte.

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Bei Tisserand, der seit über zwei Monaten wegen eines Sehnenrisses fehlt, soll eine Untersuchung in den kommenden Tagen Aufschluss darüber geben, ob der 29-jährige Franzose wieder mit dem Team trainieren kann. Zuletzt übte er bereits individuell. Bekommt er grünes Licht von den Ärzten, soll er zumindest teilweise wieder ins Mannschaftstraining eingegliedert werden. Seit Sonntag wieder beim Team ist Jakub Błaszczykowski (Rückenbeschwerden), der in dieser Woche in Polen an seinem Comeback arbeitete. Am Dienstag soll der 32-Jährige Teile des Trainings mitmachen können.