Joelinton kämpft um die zweite Chance

Foto: Daniel Roland/AFP/Getty Images

Bereits im Sommer 2015 verpflichtete die TSG 1899 Hoffenheim den jungen Joelinton für rund zwei Millionen Euro vom brasilianischen Klub Sport Recife. Nach einem weniger erfolgreichen Jahr wurde er für die beiden kommenden Spielzeiten nach Österreich zu Rapid Wien verliehen. Nun ist er zurück bei der TSG und kämpft um seine zweite Chance.

„Wenn man sieht, was Joelinton schon gezeigt hat, muss ich schon sagen, das ist eine furchtbare Kante da vorne drin“, lobte Sportdirektor Alexander Rosen den Brasilianer laut Kicker. „Da muss man nicht mehr viel Fantasie haben, um zu sehen, dass es da der nächste Spieler schaffen kann. Einer, der auch noch gut kicken kann – und dem die Leihe richtig gutgetan hat. Wir haben ihn mit 18 damals geholt, bewusst. 1,92 Meter groß und schnell. Tempo und Körper kann man eben nicht lernen.“

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Auch der junge Stürmer ist nach der Leihe positiv gestimmt. „Die zwei Jahre in Österreich haben mir geholfen, ich habe gekickt, viele Erfahrungen gesammelt und eine gute Rolle gespielt. Das hat mich weitergebracht“, erklärte er. „Ich fühle mich jetzt viel besser, vor drei Jahren war ich sehr jung, jetzt habe ich mehr Erfahrung. Ich bin ein besserer Spieler geworden und nun bereit, in Hoffenheim zu spielen.“ In den beiden Spielzeiten für Rapid gelangen dem Brasilianer 15 Tore und sechs Assists in 60 Partien. „Gott sei Dank habe ich so einen guten Körper, ich mache auch ein bisschen Krafttraining. Auf diesem Niveau gibt es viel Körperkontakt, da muss man sehr stark sein. Aber auch im Kopf bin ich jetzt reifer“, sagte der 21-Jährige.

Champions League-Tor als großer Traum

Ob die Zukunft des jungen Brasilianers im Kraichgau liegt, ist noch nicht abschließend geklärt. „Das müssen Sie den Trainer fragen. Wir haben noch nicht direkt miteinander gesprochen, aber er hilft mir viel im Training, wenn ich Fehler mache, das ist sehr wichtig für mich. Die Qualität ist sehr hoch, ich muss noch dazulernen“, sagte Joelinton. Noch steht der Brasilianer bis 2020 in Hoffenheim unter Vertrag und würde das Team auch gerne auf höchster Ebene vertreten. „Es ist schon ein Traum von mir, mal in der Champions League zu treffen“, verriet er seine Pläne für die Zukunft.

(cbe/plu)