Jóhannsson gegen Hoffenheim bereit

Der SV Werder Bremen bekommt es am Samstag (15.30 Uhr) mit der TSG 1899 Hoffenheim zu tun. Mit einem Sieg über die Kraichgauer könnten die Grün-Weißen den Relegationsplatz verlassen.

Werder-Geschäftsführer Frank Baumann hatte auf der Pressekonferenz am Donnerstag betont, dass der Bremer Kader genug Alternativen beinhalte, um nicht zwingend auf dem Transfermarkt tätig werden zu müssen. Eine dieser Alternativen ist der US-amerikanische Nationalstürmer Aron Jóhannsson. Der 27-Jährige fehlte zuletzt wegen einer Innenbandverletzung. Nach dem Abschlusstraining am Freitag stand aber fest: Jóhannsson wird gegen die TSG spielfähig sein, wenn auch nicht über 90 Minuten. Das ist nur halb so schlimm, denn Werders Kader hält schließlich noch weitere Alternativen parat.

- Anzeige -

Zum Beispiel den Österreicher Florian Kainz. Der 25-Jährige konnte vor der Winterpause im Pokal gegen den SC Freiburg (3:2) wie auch im Testspiel gegen Twente Enschede (4:0) vor wenigen Tagen mit je einem Treffer auf sich aufmerksam machen. Kainz war unter Florian Kohfeldt meist nur als Einwechselspieler in Erscheinung getreten. Nach dem Achillessehnenriss von Stürmer Fin Bartels ist der Nationalspieler plötzlich Stammkraft. Als direkten Ersatz zu Bartels sieht er sich selbst nicht. Und Kohfeldt ebenfalls nicht: „Florian hat in der Vergangenheit schon Spiele für Werder gemacht, in denen er eine ganz eigene Marke gesetzt hat. Er hat für uns als Florian Kainz einen hohen Wert.“

Kohfeldt: „Eggestein befindet sich auf einem guten Weg“

Ein weiterer Offensivspieler, der sich im Trainingslager im spanischen Algorfa in den Vordergrund gerückt hat, ist Johannes Eggestein. Der 19-Jährige stand in der Hinrunde gerade einmal 46 Minuten lang im deutschen Fußball-Oberhaus auf dem Platz. Doch auch dem U20-Nationalspieler machte der Bremer Übungsleiter Hoffnung auf mehr. „Jojo ist deutlich näher an die Mannschaft herangerückt. Er hat im Trainingslager einen für den Herrenbereich sehr guten Zug zum Tor gezeigt und befindet sich insgesamt auf einem guten Weg“, lobte Kohfeldt. War Eggestein im alten Jahr noch oft zur zweiten Mannschaft versetzt worden, so ist er nun wieder fester Bestandteil des Bundesliga-Kaders.