Jonathas und Sané bereiten neue Sorgen

Seit nunmehr sechs Spielen wartet Hannover 96 auf einen Sieg. Am Dienstagvormittag starteten die Niedersachsen die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Werder Bremen (Freitag, 20.30 Uhr). Nicht mit dabei war Jonathas.

Der Sommer-Neuzugang bleibt vom Verletzungspech verfolgt und fällt mit einem Muskelfaserriss mindestens zwei Wochen aus. Bereits von Ende November bis Mitte Februar hatte Jonathas aufgrund eines Sehnenanriss gefehlt. Ein Tor gelang ihm seit knapp vier Monaten nicht mehr. Gegen RB Leipzig am vergangenen Wochenende wurde er nach etwas mehr als einer Stunde ausgewechselt. Auch Philipp Tschauner und Felix Klaus waren am Dienstag krankheitsbedingt nicht auf dem Platz.

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Salif Sané beendete die Einheit vorzeitig, nachdem er bereits in der letzten Woche leichte Probleme an den Adduktoren hatte. Hinter der Zukunft des Innenverteidigers steht weiterhin ein dickes Fragezeichen. Eigentlich läuft der Vertrag des Abwehrspielers noch bis Sommer 2020, ein Verbleib bei den „Roten“ wird aber immer unwahrscheinlicher. Dank einer vertraglich fixierten Ausstiegsklausel darf der senegalesischen Nationalspieler am Saisonende für neun Millionen Euro wechseln. Versuche, den 27-Jährigen zu einem neuen Vertrag mit besseren Konditionen und ohne eine Ausstiegsklausel zu überreden, sind bisher gescheitert. Erst vorige Woche soll ein Gespräch mit den Beratern laut Kicker erfolglos verlaufen sein.