Kalou: „Das darf einfach nicht passieren“

Hertha BSC kam zum Saisonabschluss gegen RB Leipzig mit 2:6 (1:3) unter die Räder. Damit endet die Spielzeit für die „Alte Dame“ komplett anders, als es sich Spieler und Verantwortliche vorgestellt hatten.

„Es war sicher schön für die Zuschauer. Für uns nicht so wirklich“, zog Berlins Trainer Pál Dárdai nach der Partie ein ernüchterndes aber passendes Fazit. Tor um Tor kassierte seine Mannschaft gegen die Ostdeutschen. Schon nach zwei Minuten lag Hertha durch einen Treffer von Dayot Upamecano zurück. Zwar glich Vedad Ibišević umgehend aus (4.), am Ende aber stand die Defensive der Hauptstädter viel zu wackelig und machte es in dieser Saison sicher schlagbaren Leipzigern viel zu einfach. „Wir haben uns den Saisonabschluss anders vorgestellt, das ist doch ganz klar“, sagte Marvin Plattenhardt.

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Das Ziel sei es gewesen, „zusammen mit unseren Fans am letzten Spieltag nochmal etwas zu reißen“, erklärte der Außenverteidiger. Dieses Vorhaben scheiterte krachend. „Das war eine bittere Niederlage. Wir haben einfache Gegentore bekommen, das darf in dieser Form nicht passieren“, betonte Plattenhardt, der trotz des Ergebnisses die Fans lobte. „Das gibt uns natürlich Schwung für die nächste Spielzeit“, sagte er. Deutlich wurde auch Salomon Kalou: „Es gibt keine Ausrede dafür, in einem Heimspiel sechs Gegentore zu kassieren. Das darf einfach nicht passieren.“ Der Angreifer betonte, dass Berlin in Zukunft einen Weg finden müsse, sowohl daheim als auch auswärts regelmäßig zu punkten.