Kein Herzinfarkt bei Strasser

Der 1. FC Kaiserslautern kann etwas durchatmen. Trainer Jeff Strasser erlitt am Mittwoch während der Halbzeitpause der Partie in Darmstadt keinen Herzinfarkt und befindet sich auf dem Weg der Besserung.

Auch am Donnerstag erreichten viele Genesungswünsche die Pfalz. Nahezu alle Profiklubs waren in Gedanken bei Jeff Strasser. Die aufmunternden Worte via Social Media & Co. verfehlten ihre Wirkung nicht: Der Trainer des FCK befand sich einen Tag nach seinen gesundheitlichen Problemen, die Anlass zu großer Sorge gegeben hatten, auf dem Weg der Besserung. In der Halbzeitpause des Spiels beim SVD klagte er über Herzprobleme und wurde ins Krankenhaus gebracht.

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Die Befürchtung, wonach der 43-Jährige möglicherweise einen Herzinfarkt erlitten habe, bestätigten sich nicht. „Nach ersten Untersuchungen im Krankenhaus in Darmstadt kann ein Herzinfarkt bei Jeff Strasser ausgeschlossen werden. Im Laufe des Tages erfolgen weitere kardiologische Untersuchungen, um eine eindeutige Diagnose stellen zu können“, erklärte der Verein am Donnerstag offiziell. Wann der Coach auf die Trainerbank zurückkehren kann, ist noch offen.

Bader wird neuer Sportvorstand

Schon vor Anpfiff hatten die „Roten Teufel“ die Weichen für die Zukunft gestellt. Martin Bader soll neuer Sportvorstand werden. In Darmstadt saß er bereits auf der Tribüne. Obwohl eine offizielle Bestätigung noch aussteht, gilt diese Personalentscheidung als sicher. Bader wurde im März 2017 als Geschäftsführer Sport beim Bundesligisten Hannover 96 beurlaubt. Zuvor arbeitete er für Hertha BSC und den 1. FC Nürnberg.

Damit ist die Neuordnung an der Klubspitze nach knapp zwei Monaten abgeschlossen. Anfang Dezember wurde ein neuer Aufsichtsrat mit Patrick Banf an der Spitze gewählt. Kurz darauf trennte sich der FCK von seinem Vorstandsvorsitzenden Thomas Gries, mit dessen Arbeit das Gremium nicht zufrieden war.

(lei/sid)