Keine Ohren für Angebote an Heldt

Mit einem neunten Tabellenplatz und scheinbar fernen Abstiegssorgen könnte es in Hannover eigentlich nicht besser laufen. Doch im Hintergrund wird auf Hochtouren gearbeitet. Und Ruhe ist noch nicht abzusehen.

Auch wenn der Wiederaufstieg für Hannover 96 quasi einkalkuliert war, mit einer derartigen Rückkehr hat in der niedersächsischen Landeshauptstadt kaum jemand gerechnet. 96 steht den internationalen Rängen näher als der Abstiegszone, musste Zuhause nur zwei Niederlagen hinnehmen und scheint bereits jetzt von allen unterklassigen Ängsten befreit. Auch zu verdanken ist dies der Arbeit von Trainer André Breitenreiter und Sportchef Horst Heldt.

- Anzeige -

Letzterer war deshalb bereits im Winter ins Visier des 1. FC Köln geraten, um die Nachfolge von Jörg Schmadtke anzutreten. Präsident Martin Kind wiegelte die Einigung damals ab, nun streckt laut Kicker der VfL Wolfsburg seine Fühler nach Heldt aus. „Was sollte ich an meiner Position ändern?“, zeigte sich Kind allerdings unbeeindruckt. Die Ergebnisse stimmen und der Präsident will Konstanz auf seinen verantwortlichen Positionen. Auch weil in den kommenden Monaten wieder Arbeit am Kader ansteht, um auch in der nächsten Saison konkurrenzfähig zu bleiben. „Dafür müssen wir nur punktuell etwas verändern“, erklärte Kind.

Beförderung in der Planung

Heldt selbst soll derweil natürlich nicht nur bei der Stange gehalten werden. Die Beförderung zum „Geschäftsführer Sport“ mit deutlich größeren Kompetenzen steht in wenigen Wochen an. „Das wollen wir im Februar, spätestens im März angehen“, verriet Kind. Damit soll auch gesichert werden, dass sich Heldt weiter um die Spannungen im Hannoveraner Umfeld kümmern und zwischen Verein sowie Anhängern vermitteln kann.