Kleindienst: „Das Gefühl kann man nicht beschreiben“

Der SC Freiburg spielt auch im kommenden Jahr in der Fußball-Bundesliga. Nach dem 2:0-Erfolg gegen den FC Augsburg war die Erleichterung riesig – vor allem bei Trainer Christian Streich.

„Trotz der vielen Niederschläge haben wir immer den Kopf oben behalten“, sagte der 52-Jährige, in dessen Gesicht sich die Strapazen der Spielzeit abzeichneten: „Die Leute hier sind überglücklich, weil sie sich so sehr mit dem Verein identifizieren. Und wir sind einfach nur froh, dass wir es auf diesem Weg geschafft haben.“ Denn im schlimmsten Fall hätte Freiburg noch der Gang in die Relegation und dort möglicherweise der Abstieg gedroht. Anders als vor drei Jahren, als an einem sehr dramatischen letzten Spieltag der Klassenerhalt verpasst worden war, ließ der Sportclub diesmal aber nichts anbrennen.

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„Das Gefühl kann man nicht beschreiben, wenn die Glückseligkeit überwiegt. Nach diesen Momenten haben wir uns so lange gesehnt“, sagte Tim Kleindienst, der den Endstand markiert hatte. Vor ihm hatte Nicolas Höfler (49.) die wichtige, weil befreiende Führung erzielt. „Letztlich war es aber eine reife Leistung“, sagte Christian Günter, der das besondere „Wir-Gefühl“ hervorhob: „Wie Fans und Mannschaft auch in den schwierigen Zeiten zusammengehalten haben, war außergewöhnlich. Das setzte viel Energie frei.“ Julian Schuster beendet derweil seine Karriere. Der Kapitän wurde emotional verabschiedet und wird dem Verein in noch nicht näher bekannter Position erhalten bleiben.

(sid)