Kölner Ärger über geschenkte Gegentore

Nach dem 2:4 gegen Eintracht Frankfurt haderten Trainer und Spieler des 1. FC Köln mit der Art, wie die Kölner den Gegner zu Toren eingeladen hatten. Stefan Ruthenbeck betonte, weiterhin alles für den Klassenerhalt zu geben.

„Wir werden diese Niederlage analysieren und den Fokus dann auf die kommende Aufgabe richten. Es ist wichtig, die nächsten Spiele trotzdem mit breiter Brust anzugehen“, erklärte der Coach nach dem Spiel. Simon Terodde hatte die frühe Führung der Frankfurter nach gut einer Stunde ausgeglichen. Anschließend erzielten die Gastgeber jedoch in nicht einmal zehn Minuten drei weitere Treffer. „Wir haben nach dem 1:1 zu einfache Gegentore bekommen. Die Standardsituationen haben wir nicht gut verteidigt“, bemängelte Ruthenbeck deshalb.

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Auch Mittelfeldspieler Marco Höger war verärgert, es könne nicht sein, „dass wir auswärts das 1:1 machen und uns Sekunden später über eine Standardsituation wieder ein Gegentor fangen.“ Er sagte auch, dass seine Mannschaft aufgrund der guten Anfangsphase der Hessen „den Matchplan nach etwa 20 Minuten angepasst und es dann besser gemacht“ habe. „Vier Tore zu kassieren ist natürlich gerade in den Karnevalstagen extrem bitter“, meinte Torhüter Timo Horn mit Blick auf die „fünfte Jahreszeit“ in Köln. Der Keeper versprach jedoch, „nicht kampflos aufzugeben“.