Kölns Ōsako verstärkt Bremer Offensive

Der SV Werder Bremen hat am Mittwochnachmittag die Verpflichtung von Yūya Ōsako bekanntgegeben. Der Japaner kommt vom abgestiegenen 1. FC Köln und ergänzt die Bremer Offensive.

„Wir freuen uns, dass wir mit Ōsako einen wichtigen Baustein in unserem Kader dazu gewinnen konnten und uns in der Offensive um einen technisch starken und flexiblen Spieler verstärken können. Zudem verfügt Yūya bereits über große Erfahrung in der Bundesliga“, sagte Werders Geschäftsführer Frank Baumann. Der Angreifer ist der passende Ersatz für Ishak Belfodil, der sich nach seiner abgelaufenen Leihe der TSG 1899 Hoffenheim anschließt. „Yūya ist eine große Verstärkung für uns. Er ist sehr kreativ und bewegt sich gut in den Zwischenräumen. Darüber hinaus kann er den entscheidenden Pass spielen, ist aber auch selbst sehr torgefährlich“, freute sich Trainer Florian Kohfeldt auf den Offensivspieler.

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Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen, die Ablösesumme soll allerdings sechs Millionen Euro betragen. „Ich habe Werder in den letzten Jahren als Verein mit großartigen Fans und viel Tradition wahrgenommen. Ich freue mich auf die Aufgabe und möchte dazu beitragen, den eingeschlagenen Weg der letzten Monate fortzusetzen“, meinte Ōsako, der voraussichtlich zum japanischen Aufgebot für die kommende Weltmeisterschaft gehören wird. Ōsako war im Sommer 2014 von 1860 München nach Köln gewechselt und hatte seither 108 Bundesliga-Spiele für die Domstädter absolviert. Dabei gelangen dem Rechtsfuß 15 Tore sowie 15 Vorlagen.

Guwara wechselt nach Utrecht

Ein anderer Profi wird Bremen dagegen endgültig verlassen. Leon Guwara war in der abgelaufenen Saison an den Zweitliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen und schließt sich im Sommer dem niederländischen Erstligisten FC Utrecht an. „Leon hat in Kaiserslautern viel Spielpraxis gesammelt und sich ordentlich entwickelt. Da wir jedoch auf der Position des Linksverteidigers sehr gut besetzt sind, ist ein dauerhafter Wechsel für alle Beteiligten die beste Lösung“, sagte Baumann. Guwara stand 25 Mal für Lautern auf dem Platz und bereitete vier Treffer vor.