Körber will sich erneut ausleihen lassen

Die Leihe von Hertha-Keeper Nils Körber bei Preußen Münster endet im Sommer. Der Schlussmann strebt allerdings keinen Verbleib in Berlin an, sondern bevorzugt ein erneutes Leihgeschäft, um Spielpraxis zu sammeln.

In der Hinrunde war Körber in Münster noch die Nummer eins, sein Engagement in der dritten Liga schien sich auszuzahlen. Doch nach einer Oberschenkelverletzung und einem Muskelfaserriss in kurzer Zeit war der 21-jährige Torhüter plötzlich außen vor – seit Ende Januar steht Maximilian Schulze Niehues beim SCP zwischen den Pfosten. „Das ist schon hart. Obwohl ich bereits seit Wochen wieder voll im Training bin, finde ich keinerlei Beachtung mehr. Ich habe das Gefühl, dass unser neuer Chefcoach Marco Antwerpen nicht auf mich oder meinen Spielertyp steht“, sagte Körber der Bild. Mit einem Verbleib in Münster rechnet er nicht. „Da bislang niemand vom Verein mit mir gesprochen hat, habe ich offenbar keine guten Karten. Sonst hätte es sicher schon einen Austausch gegeben“, meinte er.

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Noch bis 2019 ist der gebürtige Berliner vertraglich an die Hertha gebunden, im Sommer geht es für ihn erst einmal zurück in die Hauptstadt. Doch angesichts der Konkurrenz auf der Torhüterposition strebt Körber ein erneutes Leihgeschäft an. „Ich würde mich gerne erneut ausleihen lassen. Mit Jarstein und Kraft hat Hertha bereits zwei starke Torhüter mit langfristigen Verträgen. Zudem mit Gersbeck, derzeit an Osnabrück ausgeliehen, und Klinsmann zwei weitere Konkurrenten für die Position dahinter“, erklärte er und betonte: „Ich kann mich nur weiterentwickeln, wenn ich regelmäßig zum Einsatz komme.“