Kohfeldt: „Klaassen lebt Erfolg vor“

Foto: Christof Koepsel/Getty Images

Noch hat Davy Klaassen kein Pflichtspiel für den SV Werder Bremen bestritten, dennoch ist Trainer Florian Kohfeldt bereits voll des Lobes über den Neuzugang. Der Niederländer soll sofort Führungsspieler sein.

„Er ist einer dieser Spieler, die Erfolg vorleben“, lobte Kohfeldt am Mittwoch. Er sei „hochzufrieden“ mit Klaassens bisheriger Leistung, der Neuzugang mache einen „sehr positiven Eindruck“. 15 Millionen Euro hat sich Werder die Dienste des 25-jährigen Mittelfeldstrategen kosten lassen. Im Zentrum des Bremer Spiels soll Klaassen den Verlust des zu Dortmund gewechselten Thomas Delaney auffangen.

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Geht es nach Kohfeldt, dann wird Klaassen gleich ab dem ersten Pflichtspiel am 18. August im DFB-Pokal in Worms zum Leader. Die Veranlagung habe der Mittelfeldspieler, glaubt der Werder-Coach: „Er ist schon jetzt jemand, der den Tempowechsel in unserem Spiel bestimmt“, sagte Kohfeldt, der Klaassen daher einen Platz im Mannschaftsrat gegeben hat. „Wie er auf dem Platz schon jetzt eine Vorreiterrolle einnimmt, gefällt mir sehr gut.“

Kruse: Kapitänsamt ist „besondere Auszeichnung“

Einer der bereits Führungsspieler ist, soll derweil demnächst noch mehr Verantwortung übernehmen: Max Kruse ist von Kohfeldt zum Kapitän bestimmt worden. Das Amt sei „eine besondere Auszeichnung und Wertschätzung“, sagte der Angreifer im Interview auf der Vereinshomepage. Bei der Entwicklung eines Teamspirits sei allerdings nicht nur der Mannschaftsrat gefordert, ergänzte Kruse, sondern „auch jeder Einzelne im Team“. Dabei glaubt der 30-Jährige aber, dass es einer klaren Führungskultur auf dem Platz bedürfe: „Jeder hat seine Meinung und soll sie auch äußern, doch wenn elf Spieler mit elf Meinungen auf dem Platz stehen, wird es schwierig“, sagte Kruse. „Deswegen muss es auf dem Platz eine klare Hierarchie geben. Dort braucht es vier, fünf Spieler, die den Takt vorgeben.“